Josef Welling
Josef Welling (geb. 27. April 1934) ist ein deutscher Bildhauer und Goldschmied.
Leben
Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf der Ausschmückung und Gestaltung zahlreicher kirchlicher Bauwerke. Wellings Atelier liegt seit 1963 in Koblenz-Horchheim. Seine Arbeiten sind vor allen Dingen in Bronze gehalten, er verwendet aber auch andere Metalle, sowie Stein, Beton, Email und Glas. Neben der Gestaltung seiner ausdrucksstarken Bronzeplastiken und -reliefs können auch Kirchenfenster seine Gestaltung kirchlicher Räume ergänzen. In seiner über 50-Jährigen Tätigkeit als bildender Künstler hat er Kirchenbauten vor allen Dingen im west- und mitteldeutschen Raum gestaltet, aber auch vereinzelt im Ausland.[1][2] Auch eine größere Anzahl profaner Kunstwerke wie zum Beispiel die Felix Mendelssohn-Bartholdi-Stehle in Koblenz gehören zum Gesamtwerk Wellings.
Welling hat neben liturgischem Gerät auch profane Gegenstände geschaffen, vor allem Schmuck.
Ausgewählte Arbeiten
- Bochum: Kath. Pfarrkirche Hl. Geist
- Borken/Westf.: Kloster Marienau
- Dernbach: Reliquiar Katharina Kasper[3]
- Essen-Heidhausen: Exerzitienhaus St. Augustinus
- Frankfurt a. M.: St. Marienkrankenhaus
- Gelsenkirchen: Marienhospital
- Gießen: St. Bonifatius (Portal)[4]
- Koblenz-Asterstein: Maria Himmelfahrt
- Koblenz: St. Barbara (Schwesternhaus)
- Kobern-Gondorf: Brunnen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hans Feldkirchner: „Evangelium aus Bronze“. In: Horchheimer Kirmeszeitung. Juni 1987, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Klaus Peter Baulig: „Josef Welling - Ein Leben für die Kunst“. In: Horchheimer Kirmeszeitung. Juni 2010, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Bistum Limburg: „Einfach, schlicht, markant“. In: Katholische Kirche Bistum Limburg. 12. Oktober 2018, abgerufen am 18. Dezember 2025.
- ↑ Bistum Mainz: „Das Bonifatiusportal“. In: Katholisch Giessen-Stadt. Juni 1987, abgerufen am 18. Dezember 2025.