Josef Schmidt-Diemel
Josef Schmidt-Diemel (* 19. März 1898 in Bochum; † 11. September 1960) war ein deutscher Politiker (CDU).
Schmidt-Diemel beantragte am 31. Dezember 1937 die Aufnahme in die NSDAP, wurde aber abgelehnt.[1][2]
Er trat nach dem Krieg in die CDU ein. Von 1947 bis 1950 war er Kreisvorsitzender der Partei im Landkreis Brilon.[3] Vom 19. Dezember 1946 bis zum 19. April 1947 gehörte er dem Landtag von Nordrhein-Westfalen als Abgeordneter der zweiten Ernennungsperiode an. Daneben war er Vorsitzender des Aufsichtsrates der gemeinnützigen Siedlungs- und Baugenossenschaft im Kreis Brilon, unter deren Regie unter anderem die Rennufer-Siedlung in Obermarsberg errichtet wurde.[4]
Vom 4. Juli 1951 bis zum 10. November 1956 war Schmidt-Diemel Gemeindebürgermeister von Wülfte im Amt Thülen.[5]
Weblink
Josef Schmidt-Diemel beim Landtag Nordrhein-Westfalen
Einzelnachweise
- ↑ Bundesarchiv R 9361-II/1116965
- ↑ Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige NRW-Landtagsabgeordnete ( des vom 4. Dezember 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 201 KB)
- ↑ Namen und Daten aus sechs Jahrzehnten Parteiarbeit – Die Vorsitzenden und Geschäftsführer der CDU-Landes-, Bezirks- und Kreisverbände seit 1945 ( des vom 16. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF)
- ↑ Ein Stück Marsberger Siedlungsgeschichte … ( des vom 1. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Werner Vogt: Zeittafel Wülfte. Hrsg.: Dorfgemeinschaft Wülfte. Brilon 1999, S. 67.