Josef Grünbeck (Politiker, 1925)

Josef Grünbeck (* 17. September 1925 in Haan bei Dux, Tschechoslowakei; † 15. Oktober 2012[1]) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (FDP).

Unternehmer

1949 gründete er die Wasserchemie und Apparatebau, die heutige Grünbeck AG, die in einem dreistufigen Beteiligigungsmodell Mitarbeitenden Gewinn- und Eigentumsbeteiligungen zugestand.[2]

2010 wurde die Loni und Josef Grünbeck-Stiftung begründet.[3]

Partei

Josef Grünbeck war von 1976 bis 1984 Vorsitzender der FDP Schwaben. 1989 wurde er als Nachfolger von Manfred Brunner Vorsitzender der FDP Bayern und übergab 1991 sein Amt an Max Stadler. Von 1988 bis 1991 war er Mitglied des FDP-Bundesvorstandes.

Öffentliche Ämter

Josef Grünbeck war von 1966 bis 1987 Stadtrat in Höchstädt, 1978 bis 1982 sowie 1990/91 Mitglied des Bayerischen Landtages und hier 1990/91 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Von 1983 bis 1994 war er Mitglied des Bundestages. Nach einem schweren Autounfall 1995 musste er seine politische Tätigkeit beenden und wurde pflegebedürftig.[4]

Ehrungen

Aufgrund seiner Pionierrolle in der Mitarbeiterbeteiligung schrieb der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung (AGP) 2025 erstmalig den Josef-Grünbeck-Preis aus.[2]

Commons: Josef Grünbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Josef Grünbeck im Alter von 87 Jahren gestorben. Augsburger Allgemeine, 16. Oktober 2012, abgerufen am 28. Februar 2017.
  2. a b Dirk Lambach: Erstmalige Ausschreibung des Josef-Grünbeck-Preis 2025 für herausragende Forschung zur Mitarbeiterbeteiligung. In: AGPEV. 23. Mai 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025 (englisch).
  3. StiftungsVerzeichnis - Loni und Josef Grünbeck - Stiftung. In: Bayerisches Landesamt für Statistik. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
  4. Josef Grünbeck im Alter von 87 Jahren gestorben. Augsburger Allgemeine, 17. Oktober 2012, abgerufen am 28. Februar 2017.