Josef Erben
| Josef Erben | |
| Voller Name | Josef Ernst Erben |
| Nation | BR Deutschland |
| Geburtstag | 18. Januar 1928 |
| Geburtsort | Pommerndorf, Tschechoslowakei |
| Sterbedatum | 17. Oktober 2025 |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Riesenslalom, Abfahrt |
| Verein | Ski-Club Taunus |
Josef Ernst „Pepi“ Erben (* 18. Januar 1928 in Pommerndorf, Tschechoslowakei; † 17. Oktober 2025[1]) war ein deutscher Skirennläufer.
Biografie
Josef Erben wuchs in der Siedlung Rennerbauden (tschechisch Rennerovy Boudy), einem Ortsteil von Pommerndorf auf der böhmischen Seite des Riesengebirges auf. Im Jahr 1946 kam er als Vertriebener zunächst in die Sowjetische Besatzungszone, aus der er noch im gleichen Jahr flüchtete. Er lebte bis 1989 in Bad Homburg. Erben nahm an den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo teil. Im Riesenslalomrennen belegte er den 47. Platz. Im Abfahrtslauf war Erben mit einer guten Zeit unterwegs, ehe sich sein linker Ski verfing und er 200 Meter vor dem Ziel stürzte. Daraufhin wurde er mit einem doppelten Spiralbruch am Schien- und Wadenbein ins Krankenhaus eingeliefert. 1955 wurde er in Sarajevo zweifacher Studentenweltmeister.[2]
Josef Erben war Wirtschaftswissenschaftler, promovierte und gründete 1976 mit seiner Frau Siglinde Aeroski, ein Unternehmen, das auf Skireisen mit dem Helikopter spezialisiert ist.[3]
Weblinks
- Josef Erben in der Datenbank des Internationalen Olympischen Komitees (englisch)
- Josef Erben in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Heliskiing in Kanada, USA und Europa. In: aeroski.com. Archiviert vom am 17. November 2025; abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Das Drama um Pepi Erben. 23. Februar 2018, abgerufen am 28. Dezember 2022.
- ↑ Urlaub ohne Urlaub. In: aeroski.com. Abgerufen am 17. November 2025.