John Hughes (Kontrabassist)
John Hughes (* 1972 in Rochester, New York) ist ein amerikanischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Kontrabass, Komposition).
Wirken
Hughes begann mit 13 Jahren Bassgitarre zu spielen. Nach einem Studium der Musik am Montgomery Community College in Rockville zog er 1991 nach Baltimore, wo er zum Kontrabass wechselte. Er spielte in verschiedenen Bands in Baltimore, New York, Philadelphia und Washington D.C.[1] 1998 zog er nach Hamburg und gründete dort seine Familie.
Gemeinsam mit dem Perkussionisten Chad Popple und dem Pianisten Jörg Hochapfel spielte Hughes ab 2007 im Trio Hosho, aber auch in der Sun-Ra-Tributband Rocket Number Nine. Mit der Pianistin Marte Winnitzki und dem Schlagzeuger Björn Lücker spielte er in einem Trio, das sich der Interpretation der Kompositionen von Thelonious Monk widmet. In Gravelshard wirkt er seit 2002 mit Olaf Rupp, Luis Vicente und Vasco Trilla. Weiterhin gehörte er zu Heinz-Erich Gödeckes Gruppe Eisenrot und zur Band Slot von Hannes Clauss. Außerdem spielt er im Duo mit Olaf Rupp, Camila Nebbia, Chad Popple, Chris Heenan und Tobias Delius, in Trios mit Ove Volquartz und Björn Lücker, mit Rudi Fischerlehner und Martin Speicher, mit Frank Gratkowski und Chad Popple sowie mit Heinz-Erich Gödecke und Willi Kellers. Mit Camila Nebbia, Dietrich Eichmann und Jeff Arnal entstand das Album Chrononaux (2024).
Hughes organisierte Festivals und Konzertreihen in Hamburg wie das Blurred Edges Festival und die Konzertreihen Echolot (mit Heinz Erich Gödecke und Björn Lücker) oder Multiphonics Hamburg (mit Rolf Pifnitzka, Björn Lücker, Dirk Dhonau und Chad Popple).
Weiterhin unterrichtet Hughes Bass an privaten Musikschulen und gibt Jazz-Workshops.[1]
Weblinks
- Webpräsenz
- Lena Kaiser: „Das Ego ist wichtig“ (Interview). In: die tageszeitung. 11. Dezember 2017.
- John Hughes bei Discogs
Einzelnachweise
- ↑ a b John Hughes. In: Musikschule Neumünster. Abgerufen am 7. Dezember 2024.