Johannes Gunkel
Johannes Gunkel (* 1966 in Essen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Bass).
Leben und Wirken
Gunkel lernte zunächst klassische Geige und Klavier; 1984 wechselte er zum Kontrabass. Von 1994 bis 1998 studierte er in Berlin an der Hochschule der Künste und nahm an Workshops von Dave Liebman, John Taylor, Anthony Cox, Mathias Rüegg und Jim Knapp teil.[1]
Gunkel begann seine musikalische Laufbahn mit Franz Bauer, mit dem das Album Plüschtier (JazzHausMusik 2000) entstand. Danach arbeitete er als Theatermusiker an der Schaubühne am Lehniner Platz.[2] Er ist langjähriges Mitglied von Thärichens Tentett, mit dem er national tourte und zahlreiche Alben vorlegte. Weiterhin gehörte er zu Yakou Tribe (bis 2017), zu Tuxedo Junction[1] und Zabriskie Point. Außerdem arbeitete er mit John Ruocco, Lee Konitz, Michel Herr, Jim Black, Lynne Arriale, Sheila Cooper, Steve Davis, Özay Fecht, der RIAS Big Band, Peter Weniger, Jochen Rückert, Wolfgang Köhler und Gitte Haenning. Er ist auch auf Alben mit Frank Paul Schubert, Kai Brückner, Marianne Rosenberg, dem Lone World Trio, dem Independent Jazzwerkstatt Orchestra,[3] Jan von Klewitz, Jacobien Vlasman und Lionel Haas zu hören.
Lexikalische Einträge
- Jürgen Wölfer: Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute. Hannibal, Höfen 2008, ISBN 978-3-85445-274-4.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Tuxedo Junction. In: mfja.de. Abgerufen am 3. Oktober 2025.
- ↑ Yakou Tribe Rituals. In: Kai Brückner. Abgerufen am 3. Oktober 2025.
- ↑ Tausche Cello gegen Bass. In: Die Zeit Nr. 26/2014. 4. Juli 2014, abgerufen am 26. September 2025.