Johannes Brase
Johannes Brase (* 8. Dezember 1912 in Dresden; † 2000) war ein deutscher Gebrauchsgrafiker.
Leben und Werk
Brase machte von 1927 bis 1928 als Volontär eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Danach arbeitete er bis 1931, erneut als Volontär, als Gebrauchsgrafiker. Daneben besuchte er von 1927 bis 1928 die Abendschule der Staatlichen Zeichenschule Eisenach, und von 1929 bis 1933 machte er ein Abendstudium an der Akademie für Kunstgewerbe Dresden. Brase arbeitete dann in Dresden als Gebrauchsgrafiker. Das Adressbuch verzeichnete ihn u. a. 1943 als „Brase, Johannes Siegfr. Edm, Graphiker“ in der Weißdornstraße 1. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Brase zur Wehrmacht eingezogen. Er nahm am Krieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft.
Nach der Entlassung kam er wieder nach Dresden. Er arbeitete als Gebrauchsgrafiker und war von 1950 bis zum Eintritt in die Altersrente 1977 Leiter des Ateliers der DEWAG-Werbung Dresden. Er betätigte sich vor allem als Gestalter von Plakaten[1] und von Signeten, Prospekten und Anzeigen für die Wirtschaft.
Brase war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Er wurde auf dem Dresdner Friedhof Stephanuskirche beigesetzt.
Unternehmen, für die Brase das Signet entwarf (unvollständig)
- VVB Zuschlagstoffe und Natursteine (1964)
- PGH Wasseraufbereitung Dresden (1967)
- VEB Feinwerktechnik Dresden (um 1970/1975)[2]
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
- 1972 und 1974: Dresden, Bezirkskunstausstellungen
- 1985: Berlin, Berliner Stadtbibliothek („Marken und Zeichen aus der DDR“)
Literatur
- Hellmut Rademacher (Einführender Text): Gebrauchsgrafik in der DDR. Verlag der Kunst, Dresden, Herausgeber Verband Bildender Künstler der DDR, 1975, S. 161, 168 und 328
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 107
Einzelnachweise
- ↑ Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. Abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ SKD | Online Collection. Abgerufen am 16. Oktober 2025.