Johann Kirnbauer von Erzstätt

Johann Evangelist Kirnbauer von Erzstätt (* 2. August 1854 in Wiener Neustadt; † 20. März 1906 in Wien) war ein österreichischer Genealoge, Heraldiker und Gerichtsbeamter.

Leben

Johann Kirnbauer von Erzstätt war der Sohn des Berghauptmanns Philipp Kirnbauer (1819–1891), der 1885 von Kaiser Franz Joseph mit dem Prädikat "von Erzstätt" geadelt wurde.

Johann Kirnbauer von Erzstätt war am Kreisgericht Ried im Innkreis von 1891 bis 1901 als Staatsanwaltsubstitut und Gerichtssekretär tätig. Von 1904 bis zu seinem Tod war er Mitarbeiter am Wappenbuch des Neuen Siebmacher.

Johann Kirnbauer von Erzstätt hatte einen Sohn, Michael Kirnbauer (1880–1941, † in Wien). Sohn von Michael Kirnbauer, Heinrich Kirnbauer (19??–2000), diente im Zweiten Weltkrieg und bekam einen Sohn. Das letzte bekannte Familienmitglied ist Peter Kirnbauer (1945–?). Seitdem wird vermutet, dass die Familie zurückgezogen in Österreich/Deutschland lebt.

Publikationen

  • Der ständische Adel des Erzherzogtums Österreich unter der Enns. Bruenner, 1877/1880.
  • zusammen mit Alois Weiß von Starkenfels: Die Wappen des Adels in Oberösterreich (= Siebmachers großes Wappenbuch 5). Bauer und Raspe, Nürnberg 1904.
  • Die Wappen des Adels in Niederösterreich (A – R) (= Siebmachers großes Wappenbuch 4/1). Bauer und Raspe, Nürnberg 1909.

Literatur