Johann Jacob Wentorp
Johann Jacob Wentorp, auch Wentorf (* 11. April[1] 1802 in Kleinkühren bei Preetz; † 24. April 1876 in Rothenhausen),[2] war ein deutscher Gutsbesitzer und Politiker.
Leben
Johann Jacob Wentorp studierte seit dem 20. Oktober 1827 Theologie an der Universität Kiel.[3] 1831 legte er in Glückstadt mit Abhandlungen auf Latein (De oratione montana) und Deutsch (Judas der Verräther in historischer u. psychologischer Rücksicht gewürdigt) ein theologisches Examen ab und erhielt für diese Arbeiten den 3. Character mit Auszeichnung.[4] Wentorp war verheiratet mit Albertine, geb. von Warnstedt.[2] Zur Zeit der Geburt der ersten Tochter (1837) war er „Candidat der Theologie“.[2]
Er war Gutsbesitzer des Allodialgutes Groß Schenkenberg mit Rothenhausen,[5] für das er der Lauenburgischen Ritterschaft angehörte und in den Jahren 1848 bis 1853 Abgeordneter der Lauenburgischen Landesversammlung wurde; als einer von zwei Abgeordneten wurde er 1848 ins Vorparlament entsandt.
Weblinks
- Eintrag zu Johann Jacob Wentorp in Kalliope
- Johann Jacob Wentorp auf: folkevalgte.dk
Einzelnachweise
- ↑ 11. März 1802 nach: Franz Grundlach (Hrsg.): Das Album der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1665–1865. Kiel 1915, S. 222.
- ↑ a b c
Kirchenbuch der Evangelischen Kirche Krummesse (Kr. Hzt. Lauenburg), 1876, S. 187, Nr. 11: Eintrag der Beerdigung Johann Jacob Wentorp.
Ebenda Eintrag zur Geburt einer Tochter, 1839, S. 587, Nr. 6.
Kirchenbuch der Evangelischen Kirche Neukirchen, Eintrag zum Tod einer Tochter, 1837, Nr. 25. - ↑ Franz Grundlach (Hrsg.): Das Album der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1665–1865. Kiel 1915, S. 222.
- ↑ Hartwig Peters (Hrsg.): Neue Schleswig-Holstein-Lauenburgische Provinzialberichte, Jahrgang 1832, Altona, S. 56–57.
- ↑ Franz Knauth: Das Herzogthum Lauenburg nach den zuverlässigsten Quellen, Langensalza 1866, S. 24.