Johann Hildebrand Roten
Johann Hildebrand Roten (* 28. Februar 1722 in Raron; † 19. September 1760 in Sitten) war ein Schweizer römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Sitten.
Leben
Er war der Sohn des Johann Joseph Roten, Landvogt von Monthey und Bannerherr von Raron, und der Maria Magdalena Kalbermatter. Roten besuchte die Jesuitenkollegien in Brig und Sitten und studierte anschließend Philosophie am Collegium Helveticum in Mailand und Theologie in Wien. 1742 wurde er Titulardomherr von Sitten, 1743 residierender Domherr.[1] Die Priesterweihe empfing er am 12. Juni 1745 in Wien.[2]
Am 25. September 1752 wurde Johann Hildebrand Roten zum Bischof von Sitten erwählt. Die Bischofsweihe spendete ihm am 24. Februar 1753 der Bischof von Lausanne Joseph-Hubert de Boccard.[2]
Während seiner Amtszeit unterstützte Johann Hildebrand Roten das Domkapitel, welches Sitz und Stimme im Landrat zurückgewinnen wollte. Er liess das Bischofsschloss in Sitten und die Kirche von Gerunden restaurieren und visitierte von 1754 bis 1755 das Bistum.[1]
Einzelnachweise
- ↑ a b Bernard Truffer: Johann Hildebrand Roten. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. November 2010, abgerufen am 18. September 2025.
- ↑ a b Eintrag zu Johann Hildebrand Roten auf catholic-hierarchy.org; abgerufen am 18. September 2025. (englisch)
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Johann Joseph Blatter | Bischof von Sitten 1752–1760 | Franz Friedrich Ambuel |