Johann Heinrich von Scheither

Johann Heinrich von Scheither (* 1701[1]; † 3. Juli 1781) war ein kurfürstlich braunschweigisch-lüneburgischer Generalleutnant und zuletzt Kommandant von Münden.

Er wurde 1737 Kapitän im Infanterie-Regiment (Wurmb) und wurde 1744 Major im Regiment (Hodenberg). Im Jahr 1747 kam er als Oberstleutnant in das Regiment (de Cheusses). Dort wurde er 1755 Oberst und 1756 Chef des Regiments (Staffhorst) als Nachfolger des als Generalmajor pensionierten Oberst Joachim Christian Ludwig von Staffhorst. Im Jahr 1759 wurde er Generalmajor und am 13. April 1762[2] zum Generalleutnant befördert. Er konnte sich während des Siebenjährigen Krieges mehrfach auszeichnen.

Er starb am 3. Juli 1781 als Kommandant von Münden.

Sein Sohn Albrecht war während des Siebenjährigen Krieges Führer eines Freikorps.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Manfred Stosch, Der Briefwechsel zwischen Johann Martin Miller und Johann Heinrich Voß, 2012, S. 460
  2. nach anderen im Januar 1761, Vgl.: Louis von Sichart, Geschichte der Könglich-Hannoverschen Armee, Band 3, Teil 2, S. 180f