Johann Gottlob Krah

Johann Gottlob Krah (* 25. Juli 1735 in Störmthal; † 25. Oktober 1810 in Prießnitz) war ein deutscher lutherischer Geistlicher und Kirchenlieddichter.

Leben

Krah war Sohn eines Schneiders. Seine Gymnasialausbildung absolvierte er an der Landesschule Pforta. Anschließend wurde er an der Universität Leipzig immatrikuliert. Dort erlangte er 1752 den Grad eines Magisters der Philosophie. Anschließend entschied er sich für eine Laufbahn als Geistlicher.

Krah wurde im Dezember 1762 ordiniert. Noch 1762 wurde er Substitut in Prießnitz. In dieser Zeit trat er durch mehrere Aufsätze in satirisch-moralischen Wochenschriften in Erscheinung. 1771 wurde er Pfarrer von Prießnitz. In seiner Schrift von 1775 veröffentlichte er 24 eigene Kirchenlieder, in der Schrift von 1789 nochmals 11 eigene. Über sein weiteres Leben liegen keine Informationen vor.

Werke (Auswahl)

  • Neue Geistliche Lieder zur Unterhaltung der Privatandacht: nebst Nachahmungen einiger alten Kirchenlieder, Richter, Altenburg 1775.
  • Prüfung der Urtheile über die gewöhnlichen Todesarten, nebst geistlichen Liedern, 1789.

Literatur

  • Johann Georg Meusel: Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetztlebenden Teutschen Schriftsteller, 2. Band, Meyer, Lemgo 1783, S. 344.
  • Immanuel Loeffler: Nachrichten von Liederdichtern des Gesangbuchs für die protestantische Gesammtgemeinde des Königreichs Baiern, Seidel, Sulzbach 1819, S. 68.
  • Gotthard LechlerKrah, Johann Gottlob. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 17, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 21 f.