Johann Adrian Philipp Anton von Hoverden

Johann Adrian Philipp Anton Graf von Hoverden (geb. 28. Juni 1750 in Schlesien; gest. 19. Mai 1831) war ein preußischer Kammerherr und Landrat.

Herkunft

Johann Adrian Philipp Anton Graf von Hoverden war der einzige Sohn von Johann Adrian Ignaz Graf von Hoverden, der 1786 in den preußischen Grafenstand erhoben wurde und Majoratsherr auf Hünern war.[1]

Persönliches

Johann Adrian Philipp Anton Graf von Hoverden wurde mittels Ordre vom 26. März 1805 zum Nachfolger von Hans Friedrich von Wentzky und Petersheyde als Landrat des Kreises Ohlau ernannt. Neben seinem Amt als Landrat war er königlicher Kammerherr und Majoratsherr auf Hünern und saß auf Heidau.

Familie

Johann Adrian Philipp Anton Graf von Hoverden war mit Maria Theresia Wengersky (1756–1809) verheiratet. Das Ehepaar hatte vier Kinder und mehrere Enkelkinder:

  1. Johann Adrian ''Emanuel'' von Hoverden (1777–1841), Landrat Kreis Ohlau, Landschaftsdirektor (ähnl. Ritterschaftsrat)[1]
    1. Graf Eduard von Hoverden (1791–1872), preuß. Kammerherr, Justizrat a. D., Mitglied d. Preuß. Herrenhaus auf Lebenszeit[2]
      1. Johann Adrian Hermann von Hoverden (1819–1900), Altertumsforscher, Politiker
  2. Aloysia (1778–1852), verm. m. Anton Freiherr von Saurma-Jettsch
  3. Philippine (1779/1780–1839), verm. m. Graf Heinrich (Henry) von Cappy, k. k. österr. Oberst
  4. Clementine (1783–1859), verh. m. Joseph Graf von Mattuschka-Pitschen, Freiherr von Toppolczan und Spätgen (1764–1829), Sohn d. Grafen Heinrich Gottfried von Mattuschka.[3]
  5. Julie (1788–1849), verh. m. Graf Gustav von Mattuschka-Kupferberg

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b Leopold Freiherr von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon, oder genealogische und diplomatische Nachrichten. Band 2, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1836, S. 445.
  2. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. 1897. Siebzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1896, S. 482.
  3. (Gothaisches) Genealogisches Taschenbuch der deutschen gräflichen Häuser auf das Jahr 1831. Sechster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1830, [S. 159.]