Joachim Schroeder (Pädagoge)
Joachim Schroeder (* 25. Januar 1961 in Stuttgart) ist ein deutscher Pädagoge und Erziehungswissenschaftler. Forschungen zur Geschichte und Geografie der Schule als Institution, Pädagogik und Didaktik der Sozialen Frage und Transnationalen Migration, den Schulen der Jugendhilfe und zur Arbeitsweltbezogenen Grundbildung, sozio-semiotische Analysen zu den Sprachen der Arbeitswelt und zum Rechnen an Einfacharbeitsplätzen.
Werdegang
Schroeder leistete den Zivildienst in einer Einrichtung der Diakonie für körperbehinderte Jugendliche in einer Sonderberufsausbildung ab. Er studierte Lehramt Hauptschule mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Geografie, Interkulturelle Bildung (Aufbaustudium) und Schulpädagogik (Diplom) an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen und Universität Tübingen. Mehrjährige Arbeits- und Forschungsaufenthalte in Chile, Bolivien und Mexiko.
1992 Promotion in Tübingen bei Doris Knab und Ludwig Liegle über Schulreformen in Lateinamerika.[1] Danach Sozialarbeiter in einer Flüchtlingsunterkunft in Stuttgart. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Reutlingen (Sonderpädagogik) und Tübingen (Schulpädagogik) koordinierte er die Arbeitsstelle für Nachgehende Betreuung[2] und war in einer Vorbereitungsgruppe für einen Schulversuch in der Tübinger Südstadt.[3] Dann Wissenschaftlicher Assistent bei Ursula Neumann und Ingrid Gogolin an der Universität Hamburg. Dort 2001 Habilitation mit einer empirischen Untersuchung zur Reaktion von Schulen in Hamburg auf Armut und Migration.[4] 2002 Gastprofessor für Pädagogik unter Bedingungen von Heterogenität an der FernUniversität Hagen. 2003 bis 2011 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Lernhilfe an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main, u. a. Gründung der Arbeitsstelle für Pädagogische Praxisprojekte,[5] dann Didaktische Werkstatt für Diversität und Unterrichtsentwicklung in Frankfurt. 2010 Opus-Magnum-Stipendium zur Erforschung der Jugendschulen in Deutschland.[6]
Bis zur Pensionierung 2025 Professor für Beeinträchtigungen des Lernens in Hamburg. Schroeder engagierte sich sehr in der akademischen Nachwuchsförderung und forschte zu Gelingensbedingungen des Promovierens.[7] Viele Jahre arbeitete er für die gtz/giz als Kurzzeitexperte in der Lehrkräftebildung in Peru, Bolivien, Malawi und Kosovo. Gastaufenthalte an der University of Delhi (Indien), der UNAN León (Nicaragua) und der UES in El Salvador, Gastprofessuren in Isfahan (IUMS, Iran), Salatiga (UIN, Indonesien) und an der German-Jordanian-University (GJU). 2025 erhielt er den “Excellence Award of the Cretan Institute of Humanities and Social Sciences for outstanding contribution to International Vulnerability Research, great reputation in Critical Pedagogy and innovative impetus for a Reorientation of School Development”.
Werk
In einem Portrait der Fachzeitschrift Bild der Wissenschaft wird Schroeder als „Der Alltags-Pädagoge“ betitelt.[8] In seinen schul- und bildungstheoretischen Arbeiten zitiert er immer wieder eine Formulierung von Paul Natorp, die Pädagogik habe „als Theorie die sozialen Bedingungen der Bildung und die Bildungsbedingungen des sozialen Lebens zu erforschen“.[9] Alltagspädagogik ist für Schroeder eine mögliche Bezeichnung für lebensweltsensible, lebenslagenorientierte und milieuspezifische Lern-, Erziehungs-, Bildungs- und Unterstützungsansätze, die er auch Soziale Bildungsarbeit nennt.[10] Er knüpft an die Theorie der „Realitätsnahen Schule“ seines akademischen Lehrers und Mentors Gotthilf Gerhard Hiller (PH Reutlingen) sowie Arbeiten von Hans Thiersch an, den er an der Universität Tübingen kennenlernte und der Alltagsnähe aus sozialpädagogischer Sicht theoretisiert.[11] Schroeders Forschungen beziehen sich auf unterschiedliche Handlungsfelder der Pädagogik bei prekären Bedingungen.
Jugend(hilfe)schulen
In Pionierarbeiten erforschte Schroeder die Schulen in Verantwortung der Jugendhilfe: Straßen- und Bahnhofsschulen, Lernwerkstätten, Fernschulen, Schulen für Geflüchtete, Gefängnisschulen, Hospizschulen, Therapieschulen für drogenkonsumierende Jugendliche, Schulen für Kinder beruflich Reisender, für Teenager-Mütter, Roma oder Sinti, Care Leaver.[12] Mit den Untersuchungen plausibilisierte Schroeder die These, dass mit fortschreitender Umsetzung der Inklusionspädagogik die Bedeutung der Jugendschulen zunimmt: Je mehr Sonderschulen für benachteiligte Kinder und Jugendliche aufgelöst werden, desto mehr Jugendschulen würden mittelfristig benötigt (S. 33). Diese schultheoretische These überprüfte Schroeder im internationalen Vergleich und zeigte u. a. für sehr inklusionsorientierte Länder wie Finnland und Kanada, dass es auch dort nur noch wenige Sonderschulen, aber viele Jugendschulen gibt: bei Schulverweigerung, für Suchtkranke, Obdachlose, First Nations, Schwarze Jugendliche, junge Menschen ohne Jobperspektiven.[13] Im Globalen Süden sind solche Einrichtungen ebenfalls notwendig: Zeltschulen für Landnomaden, Bootsschulen für Seenomaden, Nachtschulen für arbeitende Kinder. Die Forschungsergebnisse wurden u. a. in einem Online-Lexikon zugänglich gemacht.[14]
Fluchtmigration und Bildung
Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Schroeder zusammen mit Louis Henri Seukwa intensiv zu den Konsequenzen für Bildung und Bildungsinstitutionen aus der weltweiten Fluchtmigration. Mit der Rekonstruktion zahlreicher Bildungs- und Erwerbsbiografien von Geflüchteten konnten sie die vielfältigen habituellen Muster und Bewältigungsstrategien beschreiben, die für das Überleben in anomischen gesellschaftlichen Strukturen, prekären sozialen Milieus und transnationalen Kontexten erforderlich sind. Mit Konzepten wie Diskontinuierliche Biografien, totaler Raum, juridisches Kapital, vertikale und horizontale Übergänge, die Dialektik von verkürzter und verlängerter Bildungszeit, und dem mit vielen Wissenschaftspreisen ausgezeichneten „Habitus der Überlebenskunst“ von Seukwa, theoretisieren sie die empirischen Befunde und entwickeln habitussensible Bildungskonzepte unter Bedingungen von Transmigration.[15]
Literalität der Arbeitswelt
Schroeder macht immer wieder auf junge Menschen aufmerksam, die zehn Jahre die Schule besucht und teilweise den Ersten Bildungsabschluss geschafft haben, aber nur eine basale Literacy und Numeracy erlangen konnten. Solche lediglich schwach ausgebildeten Kulturtechniken können in schriftfernen und textarmen Lebenswelten wieder verloren gehen, da sie im Alltag nur selten gebraucht werden. Dafür hat Schroeder den Begriff Postschulischer Analphabetismus geprägt.[16] In empirischen Untersuchungen zur Arbeitssprache an Einfacharbeitsplätzen hat er die spezifische Lexik und Grammatik dieses sprachlichen Registers, die überwiegend delinearen, diskontinuierlichen, multimodalen und ikonischen Vertextungen und die Spezifika der Arbeitsmathematik beschrieben.[17] Er konnte konzeptionelle Lücken der Literalitätsförderung im Übergangsmanagement von der Schule in Arbeit für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene identifizieren: Für die Sekundarstufen der Regel- und Berufsvorbereitungsschulen fordert Schroeder eine möglichst umgangssprachlich ausgerichtete arbeitsweltbezogene Grundbildung, eine Verknüpfung von unterrichtlichem und betrieblichem Lernen im unteren Qualifikationsbereich sowie die Entwicklung schulformübergreifender stufenverbindender Bildungsgänge.[18]
Bildung des inkorporierten Kulturkapitals
Nach Pierre Bourdieu wird im Bildungssystem überwiegend institutionalisiertes Kulturkapital erlangt, das sind kulturelle Kompetenzen, die erst durch ein formales Zertifikat oder Zeugnis einen rechtlich bzw. gesellschaftlich anerkannten und zur individuellen Lebensgestaltung nutzbaren Wert erhalten.[19] Das inkorporierte Kulturkapital akkumuliert sich hingegen vor allem in der familien- und milieuspezifischen Sozialisation und ist ein Resultat aus der Lebensgeschichte, dem biografisch ausgebildeten Habitus der Lernenden und der verfügbaren individuellen und sozialen Ressourcen (S. 190). Im Schulsystem ist es jedoch ‚wertlos‘, weil es nicht curricularisiert ist. Deshalb, so Schroeder, ist eine für die Lebensvorbereitung in prekären sozialen Verhältnissen notwendige Verknüpfung des institutionalisierten Bildungskapitals mit dem vorhandenen und sich weiterentwickelnden inkorporierten Bildungskapital der Schülerinnen und Schüler im formalen Bildungssystem nur sehr begrenzt möglich. Nach Theodor Schulze braucht das lebensgeschichtliche Lernen einen Lernbegriff, der der teilnehmenden Beobachtung und der Erfahrung zugänglich ist.[20] An vielen konkreten Beispielen zeigt Schroeder, dass ein solchermaßen biografisches und lebenslagenrelevantes Lernen, mithin eine am inkorporierten Kulturkapital ansetzende Bildung, am ehesten in außerschulischen Lern- und Unterstützungssettings wie Alltagsbegleitung oder Mentoring umsetzbar ist.[21]
Geografien der Behinderung
In der Gastprofessur in Isfahan (2019) begann Schroeder mit geopolitischen Analysen zur Behinderungswissenschaft. Die Vergleichende Sonderpädagogik arbeitet für Länder, Systeme oder Kulturen vor allem Unterschiede oder Gemeinsamkeiten heraus. „Demgegenüber faszinieren mich Ansätze, in denen der Austausch zwischen Ländern, Systemen oder Kulturen untersucht wird“.[22] Da soziale Räume überhaupt erst in einem Kultur-, Technologie- und Wissensaustausch entstünden, sei zu untersuchen, wie soziale Räume historisch, strukturell und transnational verknüpft sind (S. 39/40). Am Beispiel von Deutschland und Iran zeigt er an Reiseberichten, ethnografischen Schilderungen, (Auto-)Biografien, Programmen der Entwicklungszusammenarbeit und des Forschungsaustausches sowie an der Praxis von Städtepartnerschaften, dass die Kategorie Behinderung vor allem geopolitisch im Rahmen des methodologischen Nationalismus und eines hierarchisierenden Southerings verwendet wird und zur Konstruktion durchmachteter geografische Gegensätze führt (S. 13). „So tragen Ansätze wie Inklusion zwar zu einer Universalisierung der Menschenrechte bei, sie treiben jedoch aufgrund machtpolitischer Abhängigkeiten und Asymmetrien die diskursiven und strukturellen Dominanzen in der Weltgesellschaft gleichzeitig voran“ (S. 8). Timm Kunstreich schrieb zu diesem Buch, was für das Gesamtwerk gelten kann: „Joachim Schroeders Lectures sind zugleich Lektionen in selbst-kritischem und reflexivem Berichten, Darstellen und Argumentieren. Seit Erich Wulffs (unter dem Pseudonym Georg Alsheimer veröffentlichten) »Vietnamesische Lehrjahre« (1968) ist mir keine Monographie begegnet, die sich derart gelungen mit interkultureller Verständigung auseinandersetzt und sie zugleich praktiziert.“[23]
Schriften (Auswahl)
- Zahlen Welten. Bausteine für einen interkulturellen Mathematikunterricht. Ulm-Langenau 1994, ISBN 3-88360-111-X.
- mit Ingeborg Hiller-Ketterer, Werner Häcker, Michael Klemm, Eva Böpple: »Liebe Klasse, ich habe Krebs!« Pädagogische Begleitung lebensbedrohlich erkrankter Kinder und Jugendlicher. Tübingen 1996a, ²2000, ISBN 3-89308-249-2.
- mit Hans-Joachim Friedemann: Von der Schule ins ... Abseits? Untersuchungen zur beruflichen Eingliederung benachteiligter Jugendlicher. Ulm-Langenau 2000, ISBN 3-88360-130-6.
- Bildung im geteilten Raum. Schulentwicklung unter Bedingungen von Einwanderung und Verarmung. Münster 2002, ISBN 3-8309-1112-2.
- mit Ursula Neumann, Heike Niedrig und Louis Henri Seukwa: Lernen am Rande der Gesellschaft. Bildungsinstitutionen im Spiegel von Flüchtlingsbiografien. Münster 2003, ISBN 3-8390-1279-X.
- mit Werner Baur und Wolfgang Mack: Bildung von unten denken. Aufwachsen in erschwerten Lebenssituationen – Provokationen für die Pädagogik. Bad Heilbrunn 2004, ²2006, ISBN 3-7815-1474-9.
- mit Louis Henri Seukwa: Flucht – Bildung – Arbeit. Fallstudien zur beruflichen Qualifizierung von Flüchtlingen. Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-86059-429-2.
- Schulen für schwierige Lebenslagen. Studien zu einem Sozialatlas der Bildung. Münster 2012, ISBN 3-8309-2737-1.
- Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens. Stuttgart 2015, ISBN 3-17-023433-1.
- Arbeitsplatzorientierte Grundbildung. In: Handbuch zur Alphabetisierung und Grundbildung. Herausgegeben von Cordula Löffler und Jens Korfkamp. Münster, Berlin 2016, ISBN 978-3-8252-8683-5, S. 237–249.
- mit Louis Henri Seukwa: Soziale Bildungsarbeit mit jungen Menschen. Handlungsfelder, Konzepte, Qualitätsmerkmale. Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3840-0.
- Geflüchtete in der Schule. Vom Krisenmanagement zur nachhaltigen Schulentwicklung. Stuttgart 2018, ISBN 978-3-17-033519-6.
- mit Mariam Arouna, Ingrid Breckner, Hazal Budak-Kim, Frauke Meyer und Umut Ibis: Transformationsprozesse am Fluchtort Stadt. Erweiterte Explorationen in städtische Lebenslagen und Praktiken der (Orts-) Aneignung von Flüchtlingen. Wiesbaden 2022, ISBN 978-3-658-37420-4.
Festschrift
- Louis Henri Seukwa, Uta Wagner (Hrsg.): Pädagogik angesichts von Vulnerabilität und Exklusion. Bummeln durch die Landschaft der Randständigkeit. Berlin 2021, ISBN 978-3-631-83289-9.
Mitgliedschaften, Herausgeberschaften
- Mitglied im European Policy Forum Asylum der Europäischen Gemeinschaft (2002–2008)
- Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift Cuadernos Interculturales des Centro de Estudios Interculturales y Patrimonio (CEIP) der Universidad de Valparaíso in Chile (2004–2011)
- Mitglied im Kuratorium der Peter Fuld Stiftung, Frankfurt am Main (2004–2012)
- Mitglied der Frankfurt Graduate School for Humanities and Social Sciences der Goethe-Universität Frankfurt/Main (2006–2011)
- Mitglied im Direktorium des Cornelia Goethe Centrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Goethe-Universität Frankfurt/Main (seit 2008)
- Mitglied im AK Kinder, Jugend und Bildung der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Hamburg (seit 2008)
- Herausgeber der Reihe „Literalität und Arbeitswelt“ beim Klinkhardt Verlag (seit 2011)
- Mitglied im wissenschaftlichen Beirat „Inklusive Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit – Angewandte Forschung zur Inklusiven Gestaltung von Bildungssystemen“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (2013–2018)
- Gründung und Leitung des AK Flucht und Bildung im Netzwerk Fluchtforschung (2016–2020)
- Mitglied im Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (seit 2017)
- Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN) (seit 2018)
- Herausgeber der Zeitschrift Sonderpädagogische Förderung heute (seit 2019; seit 2025 Geschäftsführender Herausgeber)
- Mitglied der wissenschaftlichen Begleitung des Programms für Festbauten für Geflüchtete der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg (seit 2019)
- Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Diesterweg-Stipendiums der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Hamburg (2019–2025)
- Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift Quarterly on Refugee Problems (seit 2022)
- Redaktionsmitglied der Zeitschrift Behinderung und internationale Entwicklung (seit 2025)
- Gründungsmitglied des Global Science Network on Disability and Inclusion (2025)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Joachim Schroeder: Schule der Befreiung? Die Kernschule als Lehrstück für Schulreformen in Lateinamerika (= Sozialwissenschaftliche Studien zu internationalen Problemen. Nr. 180). Breitenbach, Saarbrücken, Fort Lauderdale 1992, ISBN 978-3-88156-573-8.
- ↑ Einmischungen: Alltagsbegleitung junger Menschen in riskanten Lebenslagen. Vaas, Langenau-Ulm 1994, ISBN 978-3-88360-112-0.
- ↑ Jugendtauglich: Konzept für eine Sekundarschule. Vaas, Langenau-Ulm 1994, ISBN 978-3-88360-113-7.
- ↑ Joachim Schroeder: Bildung im geteilten Raum: Schulentwicklung unter Bedingungen von Einwanderung und Verarmung (= Internationale Hochschulschriften. Nr. 380). Waxmann, Münster München Berlin 2002, ISBN 978-3-8309-1112-8.
- ↑ Fördern will gelernt sein: pädagogische Praxisprojekte - ein innovatives Element universitärer Ausbildung (= klinkhardt forschung). Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2014, ISBN 978-3-7815-1951-0.
- ↑ Joachim Schroeder: Schulen für schwierige Lebenslagen: Studien zu einem Sozialatlas der Bildung. Waxmann, Münster 2012, ISBN 978-3-8309-2737-2.
- ↑ Joachim Schroeder, Louis Henri Seukwa, Uta Wagner: Gemeinsam promovieren? Erwägungen, Erfahrungen und Empfehlungen zur Durchführung von Graduiertenkollegs. Waxmann, Münster New York 2023, ISBN 978-3-8309-9784-9.
- ↑ Bild der Wissenschaft, Nr. 8, 2004, S. 12
- ↑ Paul Natorp: Religion innerhalb der Grenzen der Humanität. Ein Kapitel zur Grundlegung der Sozialpädagogik. Freiburg 1894. S. 62/63
- ↑ Markus Dederich: Sonderpädagogik Als Erfahrungs- und Praxiswissenschaft: Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftliche Perspektiven. Verlag Barbara Budrich, Leverkusen-Opladen 2019, ISBN 978-3-8474-2262-4, S. 51–74.
- ↑ Alltag, Nicht-Alltägliches und die Lebenswelt: Beiträge zur lebensweltorientierten Sozialpädagogik; Festschrift für Hans Thiersch zum 60. Geburtstag. Juventa-Verl, Weinheim München 1996, ISBN 978-3-7799-1037-4.
- ↑ Joachim Schroeder: Schulen für schwierige Lebenslagen: Studien zu einem Sozialatlas der Bildung. Waxmann, Münster 2012, ISBN 978-3-8309-2737-2.
- ↑ Norbert Wenning, Martin Spetsmann-Kunkel, Susanne Winnerling: Strategien des Ausgrenzung: exkludierende Effekte staatlicher Politik und alltäglicher Pratiken in Bildung und Gesellschaft. Waxmann, Münster 2010, ISBN 978-3-8309-2416-6, S. 171–183.
- ↑ Jugendhilfeschulen. Abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ Nora von Dewitz, Henrike Terhart, Mona Massumi: Neuzuwanderung und Bildung: eine interdisziplinäre Perspektive auf Übergänge in das deutsche Bildungssystem. 1. Auflage. Beltz Juventa, Wienheim 2018, ISBN 978-3-7799-3630-5, S. 141–157.
- ↑ Postschulischer Analphabetismus – Rückfragen an die Pädagogik des Übergangs. In: DDS – Die Deutsche Schule, 2013 (1), S. 40–51.
- ↑ Anne-Kristin Bindl, Joachim Schroeder, Marc Thielen: Arbeitsrealitäten und Lernbedarfe wenig qualifizierter Menschen (= Klinkhardt Forschung). J. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2011, ISBN 978-3-7815-1797-4, S. 141–157.
- ↑ Arbeitsweltorientierte Grundbildung: Konzepte und Erfahrungen aus Hamburg (= Literalität und Arbeitswelt). Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2016, ISBN 978-3-7815-2116-2, S. 73–98.
- ↑ Soziale Ungleichheiten (= Soziale Welt Sonderband. Nr. 2). Schwartz, Göttingen 1983, ISBN 978-3-509-01341-2, S. 183–198.
- ↑ Alltag, Nicht-Alltägliches und die Lebenswelt: Beiträge zur lebensweltorientierten Sozialpädagogik; Festschrift für Hans Thiersch zum 60. Geburtstag. Juventa-Verl, Weinheim München 1996, ISBN 978-3-7799-1037-4, S. 71–79.
- ↑ Begleitung, Betreuung und Vormundschaft in transnationalen Familienverhältnissen. In: Sonderpädagogische Förderung heute 69 (2024) 3, S. 281–293
- ↑ Joachim Schroeder: Isfahan Lectures: Behinderung, Inklusion, transnationale Gerechtigkeit. Geopolitische Widersprüche in der Internationalen Behinderungsforschung - am Beispiel Deutschland und Iran. 1. Auflage. Argument Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-86754-522-8, S. 39.
- ↑ Timm Kunstreich, Rezension zu: Behinderung, Inklusion und transnationale Gerechtigkeit. Sozialwissenschaftlichen Literaturrundschau 2023, Heft 87, S. 59–64.