João Pedrosa

João Nuno Pinto Pedrosa
Porträt
Geburtstag 31. Mai 2000
Geburtsort Porto, Portugal
Größe 1,95 m
Hallenvolleyball
Position Diagonalangriff
Vereine
2014–2015
seit 2016
AA Espinho
SC Espinho
Erfolge
2017 – Portugiesischer Meister U19
2018 – Portugiesischer Pokalsieger
2018 – Portugiesischer Supercupsieger
2021 – Portugiesischer Supercupfinalist
Beachvolleyball
Partner seit 2017 Hugo Campos
Weltrangliste Position 22[1]
Erfolge
2022 – Portugiesischer Meister
2022 – Studentenweltmeister
2023 – Sieger FIVB Challenge Edmonton
2023 – Dritter Mittelmeer-Strandspiele
2023 – WM-Teilnehmer
2024 – Dritter Studentenweltmeisterschaft
2025 – Dritter FIVB Challenge Yucatán
2025 – Fünfter FIVB Elite16 João Pessoa
Stand: 22. September 2025

João Nuno Pinto Pedrosa (* 31. Mai 2000 in Porto) ist ein portugiesischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler. Er ist portugiesischer Beachvolleyballmeister, Studentenweltmeister im Sand sowie Pokalsieger seines Heimatlandes.

Karriere Halle

In der Saison 2014/15 stand der Diagonalangreifer für AA Espinho in der U19 am Netz. Zwei Spielzeiten später wurde er mit SC Espinho portugiesischer Meister dieser Altersklasse. Im folgenden Spieljahr gewann er mit dem Verein aus der Stadt an der Atlantikküste den portugiesischen Pokal und den Supercup sowie die Bronzemedaille in der höchsten Spielklasse des Landes. 2019 und zwei Jahre danach belegte der Club jeweils den vierten Rang in der Liga, ebenfalls 2021 stand er ein weiteres Mal im Supercupfinale.

Karriere Beach

2016 nahm Pedrosa mit Afonso Reis an den U18- und mit Lidio Guedes an den U20-Europameisterschaften teil. Die Portugiesen blieben bei beiden Veranstaltungen sieglos. Ein Jahr später entschied sich der in Porto geborene Sportler für eine Zusammenarbeit mit Hugo Campos. Die beiden traten bei mehreren kontinentalen Jugend- und Juniorenwettbewerben an, bestes Resultat war der Einzug ins Achtelfinale bei den U22-EM 2021 in Baden. In der gleichen Saison gelangen ihnen zwei Endspielteilnahmen bei Ein-Stern-Turnieren wie auch ein Spieljahr später bei einem Event im gleichwertigen neuen Future-Format. Ebenso 2022 wurden sie portugiesische Meister im Beachvolleyball[2] und gewannen die Studentenweltmeisterschaft im brasilianischen Maceió.[3] 2023 erreichten sie am 23. Juli ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg bei FIVB-Wettkämpfen, als sie im Challenge-Finale von Edmonton die Norweger Hendrik Mol und Mathias Berntsen in zwei Sätzen besiegten. Bei den Mittelmeer-Strandspielen in Iraklio gewannen sie Bronze, während sie bei der WM in der Lucky Loser Runde ausschieden. Nach geteilten neunten Rängen bei den Challengers in Goa und Chiang Mai war für sie beim gleichartigen Event in Nuvali erst das Viertelfinale die Endstation. In der folgenden Saison erreichten sie in Stare Jablonki die Runde der besten Sechzehn, während sie bei der Europameisterschaft sieglos ausschieden. Besser lief es bei der Studentenweltmeisterschaft der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) mit dem dritten Platz. In João Pessoa gehörten sie zum ersten Mal bei einem Elite16 zu den Top Zwölf.

2025 konnten sie diese Platzierung bei der gleichwertigen Veranstaltung in Saquarema bestätigen, während sie in Yucatán ihren zweiten Podestrang bei einem Challenge erkämpften, diesmal jedoch nur auf der untersten Stufe. Bei der EM verbesserten sie sich gegenüber dem Vorjahr auf den dritten Platz im Pool. Ihr bestes jemals erreichtes Resultat bei einem Elite16 bis zu diesem Zeitpunkt gelang ihnen am 20. September wieder in João Pessoa. Nach erfolgreicher Qualifikation wurden sie Gruppenerste, nachdem sie unter anderem die Olympiasieger, Weltmeister und fünffachen Europameister Anders Mol und Christian Sørum bezwungen hatten. In der Runde der Zwölf verloren sie zwar, zogen als Lucky Loser aber trotzdem ins Viertelfinale ein und sicherten sich so den geteilten fünften Rang.

Privates

João stand als Kind im Tor bei Boavista Porto. Mit seinem Vater José Pedrosa und mit seinen Freunden spielte er jedoch in den Sommermonaten häufig Beachvolleyball.[4] Sein Erzeuger war von 1998 bis 2003 beim SC Espinho aktiv und gewann mit dem Verein 2001 den Top Teams Cup[5][6] sowie zwei Mal die Meisterschaft und drei Mal den Pokal seines Heimatlandes. Zudem gewann er 2000 den portugiesischen Supercup.[7]

Einzelnachweise

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 22. September 2025)
  2. Pedrosa/Campos and Beatriz/Inês crowned Portuguese national champions. CEV, 8. August 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. August 2022; abgerufen am 24. Juli 2023 (englisch).
  3. Duplas de Estados Unidos e Portugal conquistam o Mundial Universitário de Vôlei de Praia. tribunahoje.com, 10. September 2022, abgerufen am 24. Juli 2023 (portugiesisch).
  4. João Nuno Pedrosa (voleibol de praia): “O nosso grande sonho é chegar aos Jogos Olímpicos”. defesadeespinho.sapo.pt, 26. Juni 2021, abgerufen am 15. Februar 2024 (portugiesisch).
  5. TOP TEAMS CUP MEN - 2000/2001. CEV, abgerufen am 16. Februar 2024.
  6. TOP TEAMS CUP MEN - 2000/2001 Competition Final Standing. CEV, abgerufen am 16. Februar 2024.
  7. José Pedrosa Medaillen Vereinswettbewerbe. Volleybox, abgerufen am 16. Februar 2024.