Jim Dine: A Self-Portrait on the Walls

Film
Titel Jim Dine: A Self-Portrait on the Walls
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 28 Minuten
Stab
Regie Nancy Dine
Produktion Nancy Dine, Richard Stilwell
Kamera Rüdiger Kortz
Schnitt Maro Chermayeff
Besetzung

Jim Dine: A Self-Portrait on the Walls ist ein Kurzfilm von Nancy Dine aus dem Jahr 1995, der Jim Dine über dabei zeigt, wie er über sechs Tage die Wände eines Museums mit großformatigen Kohlezeichnungen bedeckt. Am sechs Wochen später wurden die Zeichnungen übermalt. Nancy Dine wurde für den Film 1996 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm-Kurzfim nominiert.[1]

Produktion

Der Film ist zusammen mit Teil des als Triptychon verstandenen Projekts Dine on Dine. Die anderen beiden Teile Jim Dine: Childhood Stories und All About Looking wurden wie dieser Teil unter der Regie von Jim Dines Frau Nancy gefilmt.[2] Das Ehepaar sah den Kurzfilm und Dines Kohlezeichnungen als getrennte Werke, wobei die seit 1990 als Dokumentarfilmerin tätige Nancy Dine Unabhängig von ihrem Mann ausdrücke.[3]

Rezeption

Für Stephen Holden in der New York Times verbindet Dine in diesem Teil des Triptychon die Intuition der Childhood Stories mit der Kunstfertigkeit von All About Looking. Das Gesamtwerk könne drücke die Empfindsamkeit einer Pop-Art aus, die sich vom ComicStil eines Andy Warhol oder Roy Lichtenstein entfernt habe.[2]

Einzelnachweise

  1. Penelope Green: Nancy Dine, Filmmaker and Muse of Artist Jim Dine, Dies at 83, The New York Times vom 14. September 2020
  2. a b Stephen Holden: Tracing The Process Of an Artist, The New York Times vom 22. Januar 1997
  3. Gloria Goodale: Making Movies About Art and a Famous Husband Named Jim, The Christian Science Monitor vom 3. Dezember 1996