Jiří Dvořák (Neurologe)

Jiří Dvořák (* 22. November 1948 in Hulín, Tschechoslowakei) ist ein schweizerisch-tschechischer Neurologe. Er war als Titularprofessor für Neurologie an der Universität Zürich tätig und spezialisierte sich auf Wirbelsäulenerkrankungen. 23 Jahre lang war er Chief Medical Officer bei der FIFA. In seiner medizinischen Praxis und Forschung konzentriert er sich auf die Prävention von Wirbelsäulenerkrankungen, Sportverletzungen und verwandten Symptomen.

Leben und Ausbildung

Dvořák wurde am 22. November 1948 in Hulín in der Tschechoslowakei (heute Tschechische Republik) geboren. Er begann sein vorklinisches Medizinstudium 1966 an der Karls-Universität in Prag. Aufgrund der Invasion des Warschauer Paktes im Jahr 1968 verließ er die Tschechoslowakei als Flüchtling und setzte seine Ausbildung in der Schweiz fort. Sein Medizinstudium schloss er 1974 an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich ab. 1986 legte er seine Weiterbildung in Physikalischer Medizin, Rehabilitation, Manueller Medizin und eine Facharztausbildung in Neurologie an der Universität Bern ab.[1]

Danach absolvierte er ein einjähriges Gaststipendium in der Abteilung für Biomechanik, Sektion für Orthopädische Chirurgie an der Yale University School of Medicine unter der Leitung von Professor Manohar Panjabi.[2] Sie arbeiteten in den folgenden 20 Jahren hauptsächlich auf dem Gebiet der klinischen Biomechanik der Wirbelsäule zusammen.[3][4]

1990 erhielt Dvořák die Venia legendi der Universität Zürich für seine Habilitationsschrift über die obere Halswirbelsäule mit Spezialisierung auf Neurologie.[5]

Er ist mit Babette Dvořák-Kisling verheiratet, mit der er vier Kinder hat.[1]

Karriere

Akademische und klinische Tätigkeiten

Dvořák wurde 1995 zum Professor für Neurologie und Wirbelsäulenerkrankungen an der Universität Zürich ernannt. Seine hauptsächliche klinische Anbindung war die Schulthess Klinik in Zürich. 1987 wurde er zum Vorsitzenden der Abteilung für Neurologie, Wirbelsäuleneinheit, ernannt. Er war bis 2008 als Vorsitzender tätig und wurde danach bis 2021 Senior Consultant der Abteilung. Seit 2018 ist er als Berater des Verwaltungsrats der Schulthess Klinik tätig.[1][5]

Einfluss der Forschung

Stand November 2025 wurde Dvořáks Forschung über 80'000 Mal zitiert und sein H-index beträgt 143.[6]

FIFA und Sportmedizin

Von 1994 bis 2016 war Dvořák als Chief Medical Officer der FIFA tätig. Hier spezialisierte er sich auf Neurologie und Sportmedizin. Er war an der Entwicklung zahlreicher Präventionsprogramme beteiligt, wie z. B. dem 11+-Programm der FIFA, das die Verletzungshäufigkeit bei Fussballern um bis zur Hälfte reduzierte.[7][8]

Spielersicherheit

Dvořáks Arbeit prägte die Medizin- und Anti-Doping-Richtlinien des Fussballs ab Mitte der 1990er Jahre. Er war in die Handhabung des positiven Dopingfalls von Diego Maradona bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1994 in den Vereinigten Staaten involviert und entwickelte in der Folge ein strenges System zur Bekämpfung von Doping und Medikamentenmissbrauch im Fussball und im Sport im Allgemeinen.[9][10]

Fairplay und Altersbestimmung

Zur Gewährleistung des Fairplay ging Dvořák das Problem des Betrugs bei Altersangaben in Jugendwettbewerben an. Durch den Einsatz der Magnetresonanztomographie (MRT) des Handgelenks wurde die Altersbestimmung zu einem Routineverfahren, um auf der U-17-Ebene gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.[11][12]

FIFA Medical Assessment and Research Center (F-MARC)

1994 gründete er F-MARC bei der FIFA, dem er bis 2016 vorstand.[13][14] Es handelte sich um eine akademische Einrichtung und ein virtuelles globales Netzwerk von Klinikern und Forschern. F-MARC konzentrierte sich auf die Minderung von Gesundheitsrisiken für Sportlern, im Spezifischen für Fussballer:

  • Aklimatisierung an grosse Höhe: Ausreichend Zeit für die Akklimatisierung bei Pflichtspielen zu gewähren.[15][16]
  • Heisse Umgebungen: Einführung obligatorischer Abkühlungspausen während der Spiele, wenn übermässige Hitze eine potenzielle Gefahr darstellte; erstmals umgesetzt beim Olympia-Finale 2008 in Peking.[17][18]
  • Ramadan und Fussball: Forschungsarbeiten lieferten die ersten Daten über den Stoffwechselzustand von Fussballern, die während des Ramadan trainieren und spielen, was eine angemessene Vorbereitung ermöglichte.[19]
  • Plötzlicher Herztod: Nach dem plötzlichen Herztod (SCD) von Marc-Vivien Foé während des FIFA Konföderationen-Pokals 2003 in Lyon, Frankreich, entwickelte F-MARC ein obligatorisches Screening-Verfahren für alle Fussballer, die an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, das erstmals vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland durchgeführt wurde. Sie entwickelten auch Präventions- und Ersthelferstrategien. In Zusammenarbeit mit dem Notfallmediziner Efraim Kramer entwickelten sie die medizinische Notfalltasche der FIFA, die einen weltweiten Standard setzte, und förderten die 11 Schritte zur Prävention des plötzlichen Herztods.[20]
  • Concussion in Sport Group: Im Jahr 2001 gründeten medizinische Experten der IIHF (M. Aubry, W. Meuwise), des IOC (P. Schamasch) und des F-MARC (J. Dvořák) die Concussion in Sport Group (CISG).[21] Die CISG untersucht die Langzeitfolgen von wiederholten Kopftraumata und Gehirnerschütterungen im Sport mit dem Ziel der Prävention durch Regeländerungen sowie physische und psychische Überwachung.[22] Die sechs nachfolgenden Konsenserklärungen der CISG bilden die führenden Leitlinien für die Diagnose und Behandlung von Gehirnerschütterungen im Sport.[23]
  • Football for Health / 11 for Health-Programm: Vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika entwickelten sie das "Football for Health"-Programm zur Bekämpfung von übertragbaren und nicht übertragbaren Krankheiten (NCDs).[24] Dieses Programm, das später in 52 Ländern verbreitet wurde, nutzte 11 einfache Botschaften, die von ikonischen Fussballern (wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Didier Drogba) präsentiert wurden. Die Initiative, die vom damaligen FIFA-Präsidenten Joseph Sepp Blatter und dem verstorbenen Nelson Mandela unterstützt wurde, erwies sich als wissenschaftlich wirksam bei der Verbesserung des Gesundheitswissens von Schulkindern.[25] Während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika wurde das Programm angepasst und gemeinsam mit der Weltbank als Die 11 gegen Ebola beworben.[26]

Die Beiträge von F-MARC zur Gesundheit und darüber hinaus wurden von Karim Khan et al. als „ausserordentliches Engagement für Gesundheit und sozialen Wandel“ beschrieben.[27]

Mitgliedschaften in Gremien

1993 wurde Dvořák stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift Spine und 2005 Senior Editor des British Journal of Sports Medicine (BJSM).[28] Er ist einer der Gründer der European Spine Society, der weltweit grössten Gesellschaft, die sich mit wirbelsäulenbezogenen Erkrankungen befasst.[29] Er ist auch Redakteur beim Brain and Spine Journal.[30]

Aktuelle Tätigkeit

Seit 2018 ist Dvořák zusätzlich zu seiner Rolle an der Schulthess Klinik als Berater und Mitbegründer der Bangkok Wellness Clinic in Bangkok, Thailand, tätig.[31][32] Er konzentriert sich auf die Förderung eines gesunden Lebensstils und war Mitautor des Gesundheitsratgebers "Health Brings Wealth" (2022).[33]

Auszeichnungen

Im Jahr 2025 wurde Dvořák mit dem ISSLS Wiltse Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.[5]

Medienpräsenz

Über Dvořáks Forschungs- und Präventionsprojekte im professionellen Sport wurde in Medien wie der The New York Times,[34][35] der BBC,[36][37][38] der Daily Mail,[39] Der Spiegel[40] und dem Tages-Anzeiger berichtet.[41]

Ausgewählte Werke

  • J Dvorak, D Grob, H Baumgartner, N Gschwend, W Grauer, S Larsson: Functional Evaluation of the Spinal Cord by Magnetic Resonance Imaging in Patients with Rheumatoid Arthritis and Instability of Upper Cervical Spine:. In: Spine. 14. Jahrgang, Nr. 10, 1. Oktober 1989, ISSN 0362-2436, S. 1057–1064, doi:10.1097/00007632-198910000-00006 (englisch, lww.com).
  • Anne F. Mannion, Markus Müntener, Simo Taimela, Jiri Dvorak: 1999 Volvo Award Winner in Clinical Studies: A Randomized Clinical Trial of Three Active Therapies for Chronic Low Back Pain. In: Spine. 24. Jahrgang, Nr. 23, 1. Dezember 1999, ISSN 0362-2436, S. 2435, doi:10.1097/00007632-199912010-00004 (englisch, lww.com).
  • Martin Sutter, Andreas Eggspuehler, Dezsoe Jeszenszky, Frank Kleinstueck, Tamàs F. Fekete, Daniel Haschtmann, François Porchet, Jiri Dvorak: The impact and value of uni- and multimodal intraoperative neurophysiological monitoring (IONM) on neurological complications during spine surgery: a prospective study of 2728 patients. In: European Spine Journal. 28. Jahrgang, Nr. 3, 1. März 2019, ISSN 1432-0932, S. 599–610, doi:10.1007/s00586-018-5861-0 (englisch).
  • Jiri Dvorak, Astrid Junge, Jiri Chomiak, Toni Graf-Baumann, Lars Peterson, Dieter Rosch, Roy Hodgson: Risk Factor Analysis for Injuries in Football Players. In: The American Journal of Sports Medicine. 28. Jahrgang, 5_suppl, 1. September 2000, ISSN 0363-5465, S. 69–74, doi:10.1177/28.suppl_5.s-69 (englisch).
  • Mario Bizzini, Astrid Junge, Jiri Dvorak: Implementation of the FIFA 11+ football warm up program: How to approach and convince the Football associations to invest in prevention. In: British Journal of Sports Medicine. 47. Jahrgang, Nr. 12, 1. August 2013, ISSN 0306-3674, S. 803–806, doi:10.1136/bjsports-2012-092124, PMID 23813485, PMC 3717809 (freier Volltext) – (englisch).
  • Jiri Dvorak, John George, Astrid Junge, Juerg Hodler: Application of MRI of the wrist for age determination in international U-17 soccer competitions. In: British Journal of Sports Medicine. 41. Jahrgang, Nr. 8, 1. August 2007, ISSN 0306-3674, S. 497–500, doi:10.1136/bjsm.2006.033431, PMID 17347314, PMC 2465442 (freier Volltext) – (englisch, bmj.com).
  • Jiri Dvorak, Efraim B Kramer, Christian M Schmied, Jonathan A Drezner, David Zideman, Jon Patricios, Luis Correia, André Pedrinelli, Bert Mandelbaum: The FIFA medical emergency bag and FIFA 11 steps to prevent sudden cardiac death: setting a global standard and promoting consistent football field emergency care. In: British Journal of Sports Medicine. 47. Jahrgang, Nr. 18, 1. Dezember 2013, ISSN 0306-3674, S. 1199–1202, doi:10.1136/bjsports-2013-092767 (englisch).
  • Jiri Dvorak, Astrid Junge: Twenty years of the FIFA Medical Assessment and Research Centre: from 'Medicine for Football' to 'Football for Health'. In: British Journal of Sports Medicine. 49. Jahrgang, Nr. 9, 1. Mai 2015, ISSN 0306-3674, S. 561–563, doi:10.1136/bjsports-2015-094805, PMID 25878070, PMC 4413737 (freier Volltext) – (englisch, bmj.com).
  • Kathryn J. Schneider, Jon S. Patricios: Amsterdam 2022 International Consensus on Concussion in Sport: calling clinicians to action! In: British Journal of Sports Medicine. 57. Jahrgang, Nr. 11, 1. Juni 2023, ISSN 0306-3674, S. 615–616, doi:10.1136/bjsports-2023-107127 (englisch, bmj.com).

Zusammen mit Babette Dvořák-Kisling gab Dvořák ein Buch über den Schweizer Kunstsammler, Mäzen und Kunstvermittler Richard Kisling (1862–1917) heraus, der von 1909 bis 1917 Präsident des Kunsthaus Zürich war.[42][43]

Einzelnachweise

  1. a b c Farewell Prof. Dr. med. Jiří Dvořák. In: schulthess-klinik.ch. Schulthess Klinik, 30. November 2018, abgerufen am 8. November 2025.
  2. JIRI DVORAK, MANOHAR M. PANJABI: Functional Anatomy of the Alar Ligaments. In: Spine. 12. Jahrgang, Nr. 2, 1. März 1987, ISSN 0362-2436, S. 183–189, doi:10.1097/00007632-198703000-00016 (englisch).
  3. Manohar M. Panjabi, Jacek Cholewicki, Kimio Nibu, Jonathan N. Grauer, Lawrence B. Babat, Jiri Dvorak: Mechanism of whiplash injury. In: Clinical Biomechanics. 13. Jahrgang, Nr. 4, 1. Juni 1998, ISSN 0268-0033, S. 239–249, doi:10.1016/S0268-0033(98)00033-3 (englisch, clinbiomech.com).
  4. Manohar Panjabi, Jiri Dvorak, Joseph Crisco III: Flexion, Extension, and Lateral Bending of the Upper Cervical Spine in Response to Alar Ligament Transections. In: Journal of SPINAL DISORDERS. 4. Jahrgang, Nr. 2, 1. Juni 1991, ISSN 0895-0385, S. 157–167, doi:10.1097/00002517-199106000-00005 (englisch).
  5. a b c Dino Samartzis, Robert Gunzburg: Jiri Dvorak: 2025 ISSLS Wiltse Lifetime Achievement Award. In: Spine. 50. Jahrgang, Nr. 11, 1. Juni 2025, ISSN 0362-2436, S. 733–736, doi:10.1097/BRS.0000000000005339 (englisch, lww.com).
  6. Jiri Dvorak. In: scholar.google.com. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  7. Aspetar Sports Medicine Journal - Injury prevention in football and the Fifa 11+. In: journal.aspetar.com. Abgerufen am 30. Oktober 2025 (englisch).
  8. World Soccer: Another member of Fifa's old guard steps down. In: World Soccer. 3. November 2016, abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  9. Commentary: Doping in sport: A call to action. In: British Journal of Sports Medicine. 42. Jahrgang, Nr. 9, September 2008, S. 705–706 (englisch, bmj.com).
  10. World Soccer: Another member of Fifa's old guard steps down. In: World Soccer. 3. November 2016, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
  11. Jiri Dvorak, John George, Astrid Junge, Juerg Hodler: Application of MRI of the wrist for age determination in international U-17 soccer competitions. In: British Journal of Sports Medicine. 41. Jahrgang, Nr. 8, 1. August 2007, ISSN 0306-3674, S. 497–500, doi:10.1136/bjsm.2006.033431, PMID 17347314, PMC 2465442 (freier Volltext) – (englisch, bmj.com).
  12. Fifa to use wrist-scan age tests, 23. Oktober 2009. Abgerufen am 13. November 2025 (englisch). 
  13. Jiri Dvorak, Astrid Junge: Twenty years of the FIFA Medical Assessment and Research Centre: from 'Medicine for Football' to 'Football for Health'. In: British Journal of Sports Medicine. 49. Jahrgang, Nr. 9, 1. Mai 2015, ISSN 0306-3674, S. 561–563, doi:10.1136/bjsports-2015-094805, PMID 25878070, PMC 4413737 (freier Volltext) – (englisch, bmj.com).
  14. Chief Medical Officer Prof. Jiri Dvorak to leave FIFA. In: inside.fifa.com. Archiviert vom Original am 9. November 2024; abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
  15. Peter Bärtsch, Bengt Saltin, Jiri Dvorak: Consensus statement on playing football at different altitude. In: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. 18. Jahrgang, s1, 2008, ISSN 1600-0838, S. 96–99, doi:10.1111/j.1600-0838.2008.00837.x (englisch).
  16. P. Bärtsch, J. Dvorak, B. Saltin: Football at high altitude. In: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. 18. Jahrgang, s1, 1. August 2008, ISSN 0905-7188, doi:10.1111/j.1600-0838.2008.00826.x (englisch).
  17. George P Nassis, Joao Brito, Jiri Dvorak, Hakim Chalabi, Sebastien Racinais: The association of environmental heat stress with performance: analysis of the 2014 FIFA World Cup Brazil. In: British Journal of Sports Medicine. 49. Jahrgang, Nr. 9, 1. Mai 2015, ISSN 0306-3674, S. 609–613, doi:10.1136/bjsports-2014-094449, PMID 25690408, PMC 4413686 (freier Volltext) – (englisch).
  18. Efraim Kramer, Jiri Dvorak: Football Emergency Medicine Manual 2nd Edition. 2021 (englisch, schoolsfootball.org [PDF]).
  19. John B. Leiper, Ronald J. Maughan, Donald T. Kirkendall, Zakia Bartagi, Yacine Zerguini, Astrid Junge, Jiri Dvorak: The F-MARC study on Ramadan and football: Research design, population, and environmental conditions. In: Journal of Sports Sciences. 26. Jahrgang, sup3, 1. Dezember 2008, ISSN 0264-0414, S. S7–S13, doi:10.1080/02640410802392723, PMID 19085448 (englisch).
  20. Jiri Dvorak, Efraim B. Kramer, Christian M. Schmied, Jonathan A. Drezner, David Zideman, Jon Patricios, Luis Correia, André Pedrinelli, Bert Mandelbaum: The FIFA medical emergency bag and FIFA 11 steps to prevent sudden cardiac death: setting a global standard and promoting consistent football field emergency care. In: British Journal of Sports Medicine. 47. Jahrgang, Nr. 18, 1. Dezember 2013, ISSN 0306-3674, S. 1199–1202, doi:10.1136/bjsports-2013-092767, PMID 23940271 (englisch, bmj.com).
  21. IOC Consensus Statement: Dietary Supplements and the High-Performance Athlete. In: Human Kinetics Journals. Abgerufen am 13. November 2025 (englisch, 10.1123/ijsnem.2018-0020).
  22. Developing an international consensus statement on concussion in sport. In: British Journal of Sports Medicine. 42. Jahrgang, Nr. 4, April 2008, S. 235–239 (englisch, bmj.com).
  23. Jon S. Patricios, Kathryn J. Schneider, Jiri Dvorak, Osman Hassan Ahmed, Cheri Blauwet, Robert C. Cantu, Gavin A. Davis, Ruben J. Echemendia, Michael Makdissi, Michael McNamee, Steven Broglio, Carolyn A. Emery, Nina Feddermann-Demont, Gordon Ward Fuller, Christopher C. Giza: Consensus statement on concussion in sport: the 6th International Conference on Concussion in Sport–Amsterdam, October 2022. In: British Journal of Sports Medicine. 57. Jahrgang, Nr. 11, 1. Juni 2023, ISSN 0306-3674, S. 695–711, doi:10.1136/bjsports-2023-106898, PMID 37316210 (englisch, bmj.com).
  24. J. Dvorak: Football for health – A global health initiative of FIFA. In: Journal of Science and Medicine in Sport. 16. Jahrgang, 1. Dezember 2013, ISSN 1440-2440, S. e85, doi:10.1016/j.jsams.2013.10.205 (englisch, jsams.org).
  25. J. S. Blatter, J. Dvorak: Football for Health – Science proves that playing football on a regular basis contributes to the improvement of public health. In: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. 24. Jahrgang, S1, 2014, ISSN 1600-0838, S. 2–3, doi:10.1111/sms.12270 (englisch).
  26. 11 Against Ebola: Join the Team! In: World Bank Blogs. Abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
  27. Celebrating the F-MARC at FIFA: the most powerful organisation in sport with a great vision for health and medicine. In: British Journal of Sports Medicine. 44. Jahrgang, Nr. 8, Juli 2010, S. 537 (englisch, bmj.com).
  28. Announcing ISASS15 Presidential Guest Speakers: Professor Jiří Dvořák, MD and Robin R. Young. In: isass.org. ISASS – The International Society for the Advancement of Spine Surgery, abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  29. Frank Kandziora, Marco Teli, Jürgen Meier, Julie-Lyn Noel: 25 years of EUROSPINE. In: Brain and Spine. 3. Jahrgang, 2023, S. 101790, doi:10.1016/j.bas.2023.101790 (englisch, elsevier.com).
  30. Editorial board - Brain and Spine. In: sciencedirect.com. Abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
  31. BDMS Wellness Clinic Promotes Self-Earned Success to Fitness and Longevity In: Bangkok Post, 18. Februar 2025. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch). 
  32. Professor Jirí Dvorák - Beyond Activ. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  33. Jiri Dvorak, Sergio Fazio, Tanupol Virunhagarun, Keith Black: Health Brings Wealth: Daily Exercise, Good Sleep, Balanced Nutrition and a Peaceful Mindset Are the Keys to a Healthy and Long Life. BDMS Wellness Clinic Co., Ltd, Bangkok, Thailand 2022, ISBN 978-6-16939570-6 (englisch).
  34. Gretchen Reynolds: How a Warm-Up Routine Can Save Your Knees. In: Well. 19. März 2014, abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  35. Fuel Pours In and the Beasts' Burden Grows (Published 2012), 18. September 2012. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch). 
  36. Fifa alarmed at widespread 'abuse' of painkillers In: BBC News, 14. Mai 2012. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch). 
  37. State of Sport: Fifa's former doctor says painkiller use risks footballers' health In: BBC Sport, 23. März 2017. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch). 
  38. Fifa ex-medical officer criticises decision to end health project In: BBC Sport, 15. Juni 2017. Abgerufen am 8. November 2025 (englisch). 
  39. Matt Lawton: Pain timebomb: Health at risk as top-flight players 'abuse medicines'. In: Mail Online. 5. Juni 2012, abgerufen am 8. November 2025 (englisch).
  40. 39 Prozent aller Aktiven Schmerzmittel vor jeder WM-Partie 2010 In: Der Spiegel, 5. Juni 2012. Abgerufen am 8. November 2025 
  41. Fifa-Arzt: Keine Anzeichen für systematisches Doping. In: Tages-Anzeiger. 3. April 2015, abgerufen am 8. November 2025.
  42. Silvia Volkart-Baumann, Jiří Dvořák-Kisling, Babette Dvořák-Kisling: Richard Kisling: 1862-1917 Sammler, Mäzen und Kunstvermittler. Benteli, Bern 2008, ISBN 978-3-7165-1464-1.
  43. Ein Haus für die Avantgarde. In: kultur-online.net. Abgerufen am 14. November 2025 (englisch).
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