Jewgeni Alexandrowitsch Petrow

Jewgeni Petrow
Voller Name Jewgeni Alexandrowitsch Petrow
Nation Sowjetunion 1955 Sowjetunion
Geburtstag 16. Oktober 1938
Geburtsort MoskauSowjetunion
Größe 179 cm
Gewicht 82 kg
Sterbedatum 18. November 2025 (87 Jahre)
Sterbeort Moskau, Russland
Karriere
Disziplin Sportschießen
Klassen Skeet
Verein ZSKA Moskau
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × 1 × 0 ×
Weltmeisterschaften 7 × 2 × 0 ×
Europameisterschaften 4 × 4 × 1 ×
Medaillen
 Olympische Spiele
Gold Mexiko-Stadt 1968 Skeet
Silber München 1972 Skeet
 Weltmeisterschaften
Silber Kairo 1962 Skeet Mannschaft
Gold Wiesbaden 1966 Skeet Mannschaft
Gold Bologna 1967 Skeet Mannschaft
Silber Bologna 1967 Skeet
Gold San Sebastián 1969 Skeet Mannschaft
Gold Phoenix 1970 Skeet Mannschaft
Gold Phoenix 1970 Skeet
Gold Bologna 1971 Skeet Mannschaft
Gold Melbourne 1973 Skeet Mannschaft
 Europameisterschaften
Gold Brünn 1963 Skeet Mannschaft
Silber Lahti 1966 Skeet
Gold Les Clayes-sous-Bois 1969 Skeet Mannschaft
Silber Les Clayes-sous-Bois 1969 Skeet
Silber Bukarest 1970 Skeet
Bronze Suhl 1971 Skeet
Silber Madrid 1972 Skeet
Gold Madrid 1972 Skeet Mannschaft
Gold Turin 1973 Skeet Mannschaft

Jewgeni Alexandrowitsch Petrow (russisch Евгений Александрович Петров; * 16. Oktober 1938 in Moskau, Russische SFSR, Sowjetunion; † 18. November 2025 ebenda[1]) war ein sowjetischer Sportschütze. Er war in der Disziplin Skeet aktiv.

Erfolge

Jewgeni Petrow, der für ZSKA Moskau startete, nahm an den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt und den Spielen 1972 in München teil. Als einer von drei Schützen erzielte er 1968 insgesamt 198 Treffer. Im anschließenden Stechen traf er als einziger sämtliche 25 Ziele und wurde somit Olympiasieger vor Romano Garagnani und Konrad Wirnhier. Vier Jahre darauf war er mit 195 Treffern abermals einer von drei Schützen, die den Bestwert erzielten. Neben Petrow gingen noch Konrad Wirnhier und Michael Buchheim ins Stechen. Wirnhier traf alle Ziele, während Petrow eines verfehlte und damit die Silbermedaille erhielt, da Buchheim nur 23 Treffer gelangen.

1967 wurde Petrow in Bologna zunächst Vizeweltmeister, ehe er 1970 in Phoenix den Titel gewann. Auch mit der Mannschaft sicherte er sich 1970 den Titel und verteidigte ihn 1971 in Bologna und 1973 in Melbourne.

1974 begann er als Trainer zu arbeiten. Seit 1974 war er Mitglied der KPdSU. Bei den Olympischen Sommerspielen 1976 war er Cheftrainer der sowjetischen Mannschaft und bei den Spielen Olympischen Sommerspielen 1992 Cheftrainer des Vereinten Teams im Wurfscheibenschießen.

In seinen letzten Lebensjahren arbeitete er in einer Patronenfabrik in Odinzowo bei Moskau.

Einzelnachweise

  1. Meldung vom Tod Petrows (russisch)