Jesús Alberto Torres Ariza
Jesús Alberto Torres Ariza (* 6. Juni 1975 in Urumita, La Guajira) ist ein kolumbianischer römisch-katholischer Geistlicher und ernannter Bischof von San José del Guaviare.
Leben
Jesús Alberto Torres Ariza studierte Philosophie und Katholische Theologie am Priesterseminar Juan Pablo II in Valledupar. Am 2. August 2003 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Valledupar.[1]
Nach der Priesterweihe war Torres Ariza zunächst als Pfarrer der Pfarrei Nuestra Señora del Carmen in Pueblo Bello und als Delegat für die indigene Pastoral tätig, bevor er 2005 Pfarrer der Pfarrei Nuestra Señora del Carmen in Valledupar, Rektor des Colegio Parroquial el Carmelo und Delegat für die Schulpastoral im Bistum Valledupar wurde. 2009 wurde er für weiterführende Studien nach Rom entsandt, wo er 2012 an der Päpstlichen Universität Gregoriana ein Lizenziat im Fach Missionswissenschaft erwarb. Nach der Rückkehr in seine Heimat wirkte Torres Ariza als Pfarrer der Pfarreien La Inmaculada Concepción (2012–2017) und La Natividad de María (2017–2023) in Valledupar. Ab 2023 war er Pfarrer der Pfarrei Santa María Madre y Reina de La Paz in Valledupar. Zudem fungierte er bereits ab 2012 als Bischofsvikar für die Pastoral und als Delegat für die Sozialpastoral im Bistum Valledupar. Daneben lehrte er ab 2006 am Priesterseminar Juan Pablo II in Valledupar.[1]
Am 26. November 2025 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Bischof von San José del Guaviare.[1] Die Bischofsweihe in der Kathedrale Santo Ecce Homo in Valledupar ist für den 10. Januar 2026 geplant.
Weblinks
- Eintrag zu Jesús Alberto Torres Ariza auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Eintrag zu Jesús Alberto Torres Ariza auf gcatholic.org (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ a b c Nomina del Vescovo di San José del Guaviare (Colombia). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 26. November 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025 (italienisch).
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Nelson Jair Cardona Ramírez | Bischof von San José del Guaviare seit 2025 | — |