Jennifer Sabel

Jennifer Sabel (* 1981) ist eine deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin.

Leben

Jennifer Sabel studierte von 2001 bis 2005 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding; 2006/07 folgte ein Postgraduierten-Stipendium an der von Peter Zadek und Tom Stromberg geleiteten „wasihrwollt“-Akademie.[1] Sie arbeitete an verschiedenen deutschen Theatern und ist seit 2016 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Dort spielte sie Titelrollen, etwa Kassandra in der Orestie, Lena in Leonce und Lena, Clawdia Chauchat in Der Zauberberg, Maria Tura in Sein oder Nichtsein sowie 2025 Stasia in Hotel Savoy.[1] Sie spielte auch in Filmen, unter anderem die Hauptrolle in Nicht weit von mir.[2]

Gemeinsam mit Benjamin Kramme gründete Sabel die Filmproduktionsfirma Wunschkindfilm. Sie realisieren Kurz- und Langfilme, darunter den Spielfilm Ich sterbe. Kommst du? (Buch: Kramme/Sabel).[3] Der Film erhielt beim Max Ophüls Filmfestival 2025 den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film[4] sowie den Publikumspreis.[5] Für ihre Rolle in Ich sterbe. Kommst du? erhielt Sabel 2025 den Deutschen Schauspielpreis in der Kategorie „Dramatische Hauptrolle“.[6]

Einzelnachweise

  1. a b Menschen - Mecklenburgisches Staatstheater. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
  2. Thomas Correll: "Nicht weit von mir": Drama aus Franken. In: nordbayern.de. 29. September 2015, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  3. WUNSCHKINDFILM. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
  4. Max Ophüls Preis für gesellschaftlich relevanten Film 2025 - Nachwuchspreis für Spielfilm „Ich sterbe, kommst Du?“ In: deutschlandradio.de. 25. Januar 2025, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  5. Preisträger:innen 1980 bis heute. In: Filmfestival Max Ophüls Preis. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  6. deutschlandfunk.de: Berlin - Deutscher Schauspielpreis unter anderem für Mala Emde und Jennifer Sabel. 10. Oktober 2025, abgerufen am 15. Oktober 2025.