Jeanne Fredac
Jeanne Fredac (* 1970 in Trier; † August 2025 in Berlin)[1] war eine französische Fotografin und Künstlerin aus Berlin.
Leben
Jeanne Fredac wurde 1970 in Trier geboren, wuchs in Paris auf, wo sie 1988 ihr Abitur machte. Sie studierte von 1989 bis 1992 Geschichte, Naturwissenschaft und Materialstruktur an der Universität Sorbonne. Ab 1993 war sie als Ikonographin, Gestalterin und Filmbelichterin beim Verlag L’insomniaque, Paris tätig. Über Neapel, wo sie erste fotografische Arbeiten machte, führte ihr Weg sie nach Berlin.[2] Sie starb im August 2025 in Berlin nach schwerer Krankheit.
2014 wurde sie Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlin. 2017 Mitglied der ADAGP, französische Schwestergesellschaft von VG Bild-Kunst. Ab 2019 war sie Mitglied der Gedok und 2020 im Verein Berliner Künstler.[2]
Werk
Jeanne Fredac bezeichnete sich selbst als Landstreicherin. Sie arbeitete mit den Mitteln der Fotografie, Film, Malerei und Texten. Sie versuchte, das Verhältnis des Menschen zu seinen geographischen, historischen und sozialen Räumen darzustellen. Bekannt wurde sie durch ihre Fotografien der „Verlassene(n) Orte“, die in früheren Zeiten von vielen Menschen besucht wurden.
Ausstellungen
- 2002: Centre de langue et de culture italienne, Paris
- 2007: Galerie Nehring und Stern, Berlin
- 2007: KUNST! Kolonie Wedding Berlin
- 2007: Centre Cultural Français, Bratislava, Slowakei
- 2008: BoxoffBerlin
- 2008: Centre d'art contemporain Regart, Quebec
- 2009: Open Air Gallery, Berlin
- 2009: Kultur Brauerei Berlin
- 2010: Open Air Gallery, Berlin
- 2010: Altonale, Hamburg
- 2011: Galerie Konvex 99, Chemnitz
- 2012: Gaswerk, Hamburg
- 2012: Les trois baudets, Paris
- 2012: Copenhagen Photo Festival, Kopenhagen
- 2012: Fotobiennale, Litauen
- 2012: Museumsuferfest Frankfurt
- 2012: Eröffnung Wander Atelier Kreuzberg
- 2013: Nuit de la photographie contemporaine, Paris
- 2013: Open Air Gallery Berlin
- 2013: Berliner Liste, Berlin
- 2013: Spirit of Art, Wien
- 2014: Frauenmuseum, Bonn
- 2015: Scope Art, Miami
- 2015: Biennale di Palermo, Sizilien
- 2015: C.A.R., Essen
- 2015: Art pu:l., Pulheim
- 2015: BerlinerListe 2015, Berlin
- 2015: Art Slant prize 2015, Showcase Winners Installation
- 2016: Ausstellung „Verlassene Orte 2005-2015“ Institut français und Goethe-Institut von Palermo, Sizilien
- 2016: Gruppenausstellung „Atmosphère – Intuition formt Stimmung“ Fotogalerie Friedrichshain Berlin
- 2016: „Keine Zeit“ Gruppenausstellung – KünstlerHaus Dortmund
- 2016: „Verlassene Orte 2005-2015“ – Galerie 149, Bremerhaven
- 2016: Ausstellung „Ex und Hopp Gesellschaft“ Kunstverein Bayreuth
- 2021: Women in arts – 4. FATart Art Fair, Schaffhausen, Schweiz
Weblinks
- Offizielle Website
- Goethe Institut:7 Fragen an Jeanne Fredac ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)
- SSC - Redaktion: Jeanne Fredac 1970–2025. In: deeds.news. 22. August 2025, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- SSC - REDAKTION: Ausstellung Jeanne Fredac - Galerie Sievi | ART at Berlin. In: artatberlin.com. 4. September 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
Einzelnachweise
- ↑ Ausstellung Jeanne Fredac. In: ART at Berlin. Galerie Sievi, 4. September 2025, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- ↑ a b Lebenslauf. Abgerufen am 22. Dezember 2025 (deutsch).