Jean-Louis Asté

Jean-Louis Asté (* 29. August 1864 in L’Isle-Jourdain, Département Gers; † 1943) war ein französischer Maler.[1]

Leben

Jean-Louis Asté wurde 1864 in L’Isle-Jourdain im Département Gers geboren. Er erhielt seine künstlerische Ausbildung bei J. Garymy sowie bei Jean-Paul Laurens. Der Einfluss Laurens’ prägte insbesondere Astés sorgfältig ausgearbeitete Porträts. Asté nahm regelmäßig an den großen Pariser Kunstausstellungen teil und war seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert im französischen Kunstleben präsent. Er starb 1943.[1]

Werk

Jean-Louis Asté arbeitete in verschiedenen Gattungen, darunter Porträtmalerei, Landschaftsmalerei und Historienbild. Seine Porträts zeichnen sich durch eine stark durchgearbeitete Malweise aus, die der Tradition seines Lehrers Jean-Paul Laurens verpflichtet ist. In seinen Landschaften entwickelte er eine freiere Bildsprache, die sich durch einen nervösen Strich, vereinfachte Formen und bewusst eingesetzte helle Farbtöne auszeichnet. Daneben schuf er auch Historienbilder. 1887 erhielt er für das Gemälde Hector blessé eine Medaille erster Klasse beim Pariser Salon des Artistes Français. Das Bild befindet sich heute im Museum von Toulon. Zu seinen bekannten Werken zählen La Mort de Thraséas im Musée de la Préfecture in Auch sowie die Wandmalerei St-Louis et Blanche de Castille in der Kirche von Thoux im Département Gers. Jean-Louis Asté stellte seit 1896 regelmäßig im Salon des Artistes Français aus, ab 1910 im Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts und von 1927 bis 1932 im Salon des Indépendants.[1]

Literatur

  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.

Einzelnachweise

  1. a b c Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris 2006.