Jean-Baptiste Forest
Jean-Baptiste Forest (* 5. Juni 1635 in Paris; † 17. März 1712 ebenda) war ein französischer Landschaftsmaler.
Leben
Jean-Baptiste Forest wurde am 5. Juni 1635 in Paris als Sohn des berühmten Landschaftsmalers Pierre Forest geboren. Nach ersten Lehrstunden bei seinem Vater ging Forest für sieben Jahre nach Italien, um bei Francesco Mola zu lernen und die venezianischen Maler wie Tizian zu studieren. Auch in den Niederlanden verbrachte er Zeit, was seinen Einfluss von Rubens erklärt. 1674 wurde seine Tochter Marguerite Elisabeth geboren. Im selben Jahr wurde er in die Pariser Akademie aufgenommen und 1678 Mitglied der Lukasgilde. Nach längerer Abwesenheit kehrte er 1699 zurück zur Akademie und wurde zum Conseiller ernannt. Forests Werke waren zur Zeit geschätzt, obwohl Hagedorn über die dunklen Farben klagte. 1699 und 1704 stellte er im Salon aus. Im Museum zu Tours befindet sich ein Werk von ihm mit dem Titel „Landschaft mit dem jungen Bacchus bei den Nymphen“. Forest war der Schwager von Charles de La Fosse.
Literatur
- Robert Darmstaedter: Künstlerlexikon. Über 4400 Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Pawlak, Herrsching 1986, ISBN 978-3-88199-300-5, S. 239.
- Forest, Jean-Baptiste. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 12: Fiori–Fyt. E. A. Seemann, Leipzig 1916, S. 208 (Textarchiv – Internet Archive).