Jazmin Bean

Jasmine Adams (* 7. September 2003 in London),[1][2] besser bekannt unter dem Künstlernamen Jazmin Bean, ist eine britische nichtbinäre Person, die in den Bereichen Singer-Songwriting und Maskenbildnerei tätig ist.

Leben

Jazmin Bean wuchs in Nordlondon auf. Mit 15 Jahren erlangte Bean bei einem Auftritt in einer Bar durch das Vortragen des Liedes Starring Role von Marina Bekanntheit. Aufmerksamkeit erregte dabei, dass Bean sich während des Auftritts mit Hühnerblut und Leber bedeckte. Bean studierte Filmwissenschaft, experimentierte mit Mode und erlangte eine Fangemeinde auf Instagram. 2019 war Bean in der Vogue-Serie Extreme Beauty auf YouTube zu sehen. Dabei präsentierte Bean ein Schmink-Video, das von der Corpsepaint- und Metal-Szene inspiriert war und bei dem Bean sich als „geschlechtsloses Monster“ bezeichnete.[2][3][4]

Bean gründete die Kosmetikmarke „Cult Candy Cosmetic“, entschied sich außerdem für eine professionelle Musikkarriere und veröffentlichten einige Singles über das eigene Independent-Label „Aswang Birthday Cake“. Beans Debütsingle Worldwide Torture erschien 2019 auf YouTube, mit einem selbst gedrehten und selbstfinanzierten Musikvideo, das über 5 Millionen Aufrufe erzielte und Beans Status als Pionier der nichtbinären Popmusik festigte.[2][4]

Später unterzeichnete Bean einen Plattenvertrag mit Interscope Records und veröffentlichte das erste Studioalbum Worldwide Torture. Zu den Musikgenres dieses Albums gehören Hyperpop und Trap Metal. 2021 trat Bean bei den Reading and Leeds Festivals auf. The Sun kürte Beans Auftritt zum herausragendsten des Festivals. 2023 trat Bean beim Download-Festival auf. Bean veröffentlichte im Februar 2024 das zweite Studioalbum Traumatic Livelihood, zu dessen Genre Horrorpunk gehört.[2][4][5] Im selben Jahr trat Bean bei Rock im Park auf.[6] Im September und Oktober 2024 war Bean auf einer Tournee in über 30 Städten in Nordamerika und Europa.[7]

Privates

Jazmin Beans Geschlechtsidentität ist laut eigener Aussage Agender.[4] Beans Vater Ginger ist Gitarrist und Singer-Songwriter bei The Quireboys.[1]

Diskografie

Alben

EPs

  • 2020: Worldwide Torture, Interscope

Singles (Auswahl)

  • 2020: Worldwide Torture
  • 2020: Birthday Bitch
  • 2020: Super Slaughter
  • 2020: Yandere
  • 2020: Monster Truck
  • 2021: R U Looking 4 Me Now

Einzelnachweise

  1. a b Jazmin Bean Songs, Albums, Reviews, Bio & More... In: allmusic.com. Abgerufen am 11. Oktober 2025 (englisch).
  2. a b c d Jazmin Bean. In: masqueradeatlanta.com. Abgerufen am 11. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
  3. Arden Fanning Andrews: Watch Jazmin Bean’s “Hybrid Creature” Extreme Beauty Tutorial. In: vogue.com. 18. Oktober 2019, abgerufen am 11. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
  4. a b c d Heidi Ortiz: ALBUM REVIEW: Jazmin Bean’s ‘Traumatic Livelihood’ – The Tacoma Ledger. In: thetacomaledger.com. 11. März 2024, abgerufen am 11. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
  5. Download Festival 2023 Sells Out In Record Time, Headlined by Metallica, Slipknot, and Bring Me The Horizon. In: ghostcultmag.com. 6. Mai 2023, abgerufen am 15. Oktober 2025.
  6. Franz Furtner: Rock im Park 2024: Das Line-Up steht fest! In: in-muenchen.de. 2. März 2024, abgerufen am 15. Oktober 2025.
  7. Daisy Carter: Jazmin Bean announces ‘Traumatic Livelihood’ world tour. In: diymag.com. 21. Mai 2024, abgerufen am 11. Oktober 2025 (englisch).