Jacques Geninasca
Jacques Geninasca (* 2. September 1930 in Freiburg im Üechtland; † 22. Mai 2010 in Neuenburg) aus Malvaglia war ein Schweizer Linguist und Literaturwissenschaftler.
Leben
Er studierte Literatur in Neuenburg und Florenz, er promovierte zum Doktor phil. mit der Arbeit Analyse structurale des Chimères de Gérard de Nerval. Dann war er Lehrer am Gymnasium Neuenburg. Geninasca war Semiotiker der ersten Generation der Forschungsgruppe, die sich um Algirdas Julien Greimas herum bildete.[1] Von 1970 bis 1995 lehrte er am Romanischen Seminar der Universität Zürich.[2] Ab 1970 war er Assistenzprofessor, 1976 wurde er zum ausserordentlichen und 1979 zum ordentlichen Professor ernannt.[3] Mitbegründer der Association internationale de sémiotique und 1981 der Schweiz. Gesellschaft für Semiotik. Er wurde bekannt durch seine Studien über Stendhal, Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, Pierre Reverdy, Saint-John Perse und René Char.
Literatur
- Michael Schulz: Jacques Geninasca. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2. September 2010.
Weblinks
- Publikationen von und über Jacques Geninasca im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Jacques Geninasca im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Jacques Geninasca im SUDOC-Katalog (Verbund französischer Universitätsbibliotheken)
- Werkverzeichnis
- Jacques Geninasca Schriften auf worldcat.org/identities/
Einzelnachweise
- ↑ Ana Claudia de Oliveira. Palavras e gestos em memória de Jacques Geninasca. In: Galáxia. Revista do Programa de Pós-Graduação em Comunicação e Semiótica. ISSN 1982-2553 Band 10, Nr. 19, 2010. S. 324–327. Mit Foto.
- ↑ Peter Fröhlicher. Jacques Geninasca in Memorian. Internationale Vereinigung für Semiotik, 2. Juni 2010.
- ↑ Ursula Bähler, Thomas Klinkert: Jacques Geninasca. In: Richard Trachsler (Hrsg.): RoSE 125. Histoire du Romanisches Seminar der Universität Zürich (1894-2019). Chronos, Zürich 2019, S. 101.