Jürgen Nowak

Jürgen Nowak (* 1942 in Berlin[1]) ist ein deutscher Soziologe, Autor und emeritierter Professor der Sozialen Ökonomie und der Soziologie.

Leben

Nowak studierte 1961–1965 Volkswirtschaft an der Freien Universität Berlin und 1966 bis 1971 Soziologie und Philosophie an der Technischen Universität Berlin, wo er mit dem Abschluss Dr. phil. promovierte. Er habilitierte 1983 in Planungstheorie und Soziologie an der Technischen Universität Berlin.[1]

1972 wurde Nowak Hochschullehrer an der Alice Salomon Hochschule Berlin im Fach Soziologie, 2007 Hochschullehrer für Soziale Ökonomie und Soziologie. Nach Gastprofessuren im Ausland war er dort von 1995 bis 2011 Direktor des Europa-Instituts für Soziale Arbeit.[1]

Werke (Auswahl)

  • Soziale Problem und soziale Bewegungen. Beltz, Basel 1988, ISBN 978-3-407-55700-1.
  • Europas Krisenherde. Nationalitätenkonflikte vom Atlantik bis zum Ural - Ein Handbuch. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 978-3-499-13422-7.
  • Netzwerk Europa. Einheit in der Vielfalt. Historische, gesellschaftliche und sprachliche Zusammenhänge sowie Lexikon der Vielfalt Europas. Hitit, Berlin 2001, ISBN 978-3-924423-42-1.
  • Leitkultur und Parallelgesellschaft. Argumente wider einen politischen Mythos. Brandes und Apsel, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-86099-831-1.
  • Soziologie der Sozialen Arbeit. Wochenschau-Verlag, Schwalbach 2009, ISBN 978-3-89974-315-9.
  • Homo socialis. Politische Theorie Sozialer Arbeit. Jacobs, Lage 2011, ISBN 978-3-89918-200-2.
  • Homo transnationales. Menschenhandel, Menschenrechte und Soziale Arbeit, Budrich, Berlin 2014, ISBN 978-3-86649-473-2.

Einzelnachweise

  1. a b c Vita. In: ash-berlin.eu. Abgerufen am 7. November 2025.