Jüdischer Friedhof (Niederntudorf)

Der Jüdische Friedhof Niederntudorf befindet sich im Ortsteil Niederntudorf der Stadt Salzkotten im Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen. Als jüdischer Friedhof ist er ein Baudenkmal. Auf dem Friedhof an der Straße Zum Wasserberg im Dingfeld sind sieben Grabsteine erhalten.

Geschichte

Der Friedhof wurde von der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1930 belegt. Im Jahr 1976 wurde der Friedhof geschändet, dabei wurden zwei Inschriftentafeln zerstört.

BW

Auf der Stätte der Sepulkralkultur haben sich unter anderem die Grabstätten der Eltern des Komponisten Alfred Rose erhalten.[1]

Literatur

  • Bernd Wacker: Ortsartikel Salzkotten-Niederntudorf, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, hg. von Karl Hengst in Zusammenarbeit mit Ursula Olschewski, Münster 2013, S. 689–693 Online-Fassung der Historischen Kommission für Westfalen.
Commons: Jüdischer Friedhof Niederntudorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Niederntudorf. In: Jüdische Friedhöfe in Westfalen. In: Übersicht über alle Projekte zur Dokumentation jüdischer Grabinschriften auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Nordrhein-Westfalen. Bearbeiterin: Claudia Pohl.

Einzelnachweise

  1. WB/eb: Heimatverein Niederntudorf würdigt Komponist Alfred Rose in einer Ausstellung / Ein fast vergessenes Schicksal, illustrierter Artikel auf der Seite der Tageszeitung Westfalen-Blatt in der Version vom 6. März 2019, zuletzt abgerufen am 11. November 2025

Koordinaten: 51° 38′ 21,9″ N, 8° 40′ 29,6″ O