Júlia Hársfalvi
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 12. November 1996[1] |
| Geburtsort | Zalaegerszeg, Ungarn |
| Staatsbürgerschaft | ungarisch |
| Körpergröße | 1,68 m |
| Spielposition | Linksaußen |
| Wurfhand | rechts |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Ferencváros Budapest |
| Trikotnummer | 15 |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 2007–2011 | Tapolca VSE |
| 2011–2014 | Veszprém Barabás KC |
| 2014–2016 | Mosonmagyaróvár KC SE |
| 2015–2016 | Győri ETO KC (Leihe) |
| 2016–2019 | Győri ETO KC |
| 2017–2018 | Debreceni Vasutas SC (Leihe) |
| 2018–2019 | TuS Metzingen (Leihe) |
| 2019–2021 | Siófok KC |
| 2021– | Ferencváros Budapest |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| Ungarn | min. 14 (min. 24)[2][3] |
| Stand: 1. Januar 2026 | |
Júlia Hársfalvi (* 12. November 1996 in Zalaegerszeg, Ungarn) ist eine ungarische Handballspielerin, die dem Kader der ungarischen Nationalmannschaft angehört.
Karriere
Im Verein
Hársfalvi lief zwischen 2007 und 2011 beim ungarischen Verein Tapolca VSE auf. Anschließend spielte sie im Jugendbereich des Vereins Veszprém Barabás KC. Nachdem der Verein im Jahr 2014 aufgelöst worden war, spielte sie in einer Jugendmannschaft des neugegründeten Vereins Mosonmagyaróvár KC SE. In der Saison 2015/16 wurde die Außenspielerin an den Erstligisten Győri ETO KC ausgeliehen. In dieser Spielzeit erzielte Hársfalvi wettkampfübergreifend 44 Treffer für Győri ETO KC, mit dem sie sowohl die ungarische Meisterschaft als auch den ungarischen Pokal gewann. Im August 2016 wurde sie fest von Győri ETO KC unter Vertrag genommen und gewann 2017 die ungarische Meisterschaft sowie die EHF Champions League.[4]
Hársfalvi wurde in der Spielzeit 2017/18 an den ungarischen Erstligisten Debreceni Vasutas SC und in der Spielzeit 2018/19 an den deutschen Bundesligisten TuS Metzingen ausgeliehen.[5] Ab dem Sommer 2019 stand Hársfalvi beim ungarischen Erstligisten Siófok KC unter Vertrag, mit dem sie in der Saison 2020/21 im Finale der EHF European League stand.[6][7] Seit dem Jahr 2021 steht sie beim Ligakonkurrenten Ferencváros Budapest unter Vertrag.[8] Mit Ferencváros gewann sie 2024 die ungarische Meisterschaft sowie 2022, 2023, 2024 und 2025 den ungarischen Pokal. Weiterhin stand sie mit Ferencváros im Finale der EHF Champions League 2023.
In der Nationalmannschaft
Hársfalvi nahm mit der ungarischen Juniorinnennationalmannschaft an der U-19-Europameisterschaft 2015 teil, die Ungarn auf dem vierten Platz abschloss. Sie gab im Jahr 2017 ihr Länderspieldebüt für die ungarische A-Nationalmannschaft. Nach ihrem fünften Länderspiel wurde sie über sechs Jahre nicht mehr zu einem Länderspiel eingeladen. Erst im März 2025 kam sie zu ihrem sechsten Länderspieleinsatz.[4] Hársfalvi nahm mit der ungarischen Auswahl an der Weltmeisterschaft 2025 teil, bei der sie in sieben Turnierspielen 14 Treffer erzielte.[3]
Weblinks
- Júlia Hársfalvi in der Datenbank der Europäischen Handballföderation
- Júlia Hársfalvi auf der Homepage von Ferencváros Budapest
Einzelnachweise
- ↑ ihf.info: Júlia Hársfalvi, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ ihf.info: 27th IHF Women’s World Championship 2025, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ a b ihf.info: 27th IHF Women’s World Championship 2025: Hungary, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ a b hajramagyarok.hu: Hársfalvi Júlia, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ nemzetisport.hu: Női kézi: Korsós Dorina magyar csapattársat kapott Metzingenben, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ sonline.hu: Hársfalvi kétéves szerződést kötött a balatoni klubbal, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ nemzetisport.hu: Nem jött össze a címvédés, a Nantes legyőzte a Siófokot az El-ben, abgerufen am 1. Januar 2026
- ↑ m4sport.hu: Két új igazolást jelentett be a Fradi női kézicsapata, abgerufen am 1. Januar 2026