Józef Kowalczyk (Politiker)
Józef Karol Kowalczyk (* 4. Dezember 1948 in Oleszno; † 30. August 2000 in Stettin) war ein polnischer Politiker (UD). Er war Abgeordneter des Sejm von 1989 bis 1993 in der X. (Volksrepublik) und I. (Dritte Republik) Wahlperiode.
Leben und Beruf
Nach dem Besuch der Bergbautechnischen Schule in Łaziska Górne und Ableistung seines Wehrdienstes arbeitete Józef Kowalczyk als Maschinenführer bei der Hafenbehörde von Stettin. Später war er Disponent für die Häfen in Stettin und Świnoujście. Nach seinem Tod wurde er auf dem Hauptfriedhof Stettin bestattet.[1]
Politik
In den 1980er Jahren war Kowalczyk Mitglied der unabhängigen Gewerkschaft Solidarność.
Bei der halbfreien Parlamentswahl zum sog. „Vertragssejm“ im Juni 1989 wurde er als Abgeordneter des Bürgerkomitees „Solidarność“ im Wahlkreis Stettin in den Sejm gewählt.[2] Bei der ersten vollständig freien Parlamentswahl 1991 wurde Kowalczyk für die Unia Demokratyczna, der er sich inzwischen angeschlossen hatte, wiedergewählt.[3] Bei der Wahl 1993 kandidierte er nicht erneut. Mitte der 1990er Jahre zog er sich aus der Politik zurück.
Ehrungen
- 1984 Silbernes Verdienstkreuz der Republik Polen[4]
- 2019 Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta (postum)[5]
Weblinks
- Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise
- ↑ „Wyszukiwarka miejsca pochówku w Szczecinie“ auf cmentarze.szczecin.pl, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Ergebnis in Monitor Polski 1989, Nr. 21, S. 309.
- ↑ Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 466.
- ↑ Datenblatt auf der Seite des Sejm, abgerufen am 9. Januar 2026.
- ↑ Verleihnachricht in Monitor Polski 2019, S. 830.