Ita von Hohenfels

Ita von Hohenfels (erwähnt im 13. Jahrhundert) war eine Zürcher Dominikanerin.

Ita von Hohenfels war in zweiter Ehe mit einem Ritter von Hohenfels verheiratet. Nach seinem Tod trat sie in das Kloster Oetenbach bei Zürich ein.[1] Der Eintritt muss zwischen den 1230er-Jahren und dem Umzug des Klosters 1285 erfolgt sein.[2]

Das Oetenbacher Schwesternbuch erwähnt Hohenfels in der Gründungsgeschichte. Eine ausführliche Einzelvita stellt sie als Wohltäterin des Klosters dar. Ihre drei Mägde, die sie ins Kloster begleiteten, sollen mit ihrer Kenntnissen in Illumination und im Schreiben das Skriptorium des Klosters begründet haben.[1] Von diesen drei «junkfrawen» berichtet das Schwesternbuch: der kond eine schreiben und luminieren, die andre malen, die dritt würken … also schriben si und ander swester, dass von luminieren und schreiben alle jar aus der schreibstuben gieng X mark.[2]

Literatur

  • Annemarie Halter: Geschichte des Dominikanerinnenklosters Oetenbach in Zürich 1234–1525. Keller, Winterthur 1956.
  • Heinrich Zeller-Werdmüller, Jakob Bächtold: Die Stiftung des Klosters Oetenbach und das Leben der seligen Schwestern daselbst. In: Zürcher Taschenbuch. Neue Folge, Band 12 (1889). S. 213–276.

Belege

  1. a b Martina Wehrli-Johns: Ita von Hohenfels. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 19. Mai 2005.
  2. a b Christine Beier: Zwischen Eigenleistung und gewerblicher Serienfertigung. Psalter aus Augsburg und Regensburg. In: Christine Beier (Hrsg.): Europäische Bild- und Buchkultur im 13. Jahrhundert. Böhlau, Wien 2020, ISBN 978-3-205-21192-1. S. 240 (Digitalisat).