Iron & Wine

Iron & Wine ist der Name, unter dem der amerikanische Singer-Songwriter Sam Beam (* 26. Juli 1974) auftritt und veröffentlicht. Den Namen Iron & Wine hat Beam einem Nahrungsergänzungsmittel namens „Beef Iron & Wine“ entlehnt, das er während Filmaufnahmen in einem Geschäft entdeckte.

Geschichte

Beam wuchs in der Nähe von Columbia, South Carolina auf und schloss ein Studium der Filmwissenschaften an der Florida State University ab, lebt aber jetzt in Dripping Springs, nahe Austin in Texas. Bevor er mit seiner Musik Erfolg hatte, lehrte er an der University of Miami Film und Cinematographie. Er hatte schon lange Lieder geschrieben, als ihm ein Freund ein Vier-Spur-Aufnahmegerät lieh. Eines seiner Demos machte Jonathan Poneman, den Plattenchef von Sub Pop, auf ihn aufmerksam, der ihm prompt einen Plattenvertrag anbot.

2002 veröffentlichte Beam sein erstes Album The Creek Drank the Cradle, dessen Stücke er allein bei sich zu Hause eingespielt hatte. Weitere eigene Aufnahmen erschienen 2003 auf der EP The Sea & the Rhythm. Sein zweites Studioalbum Our Endless Numbered Days (2004) wurde hingegen mit Gastmusikern in einem professionellen Tonstudio aufgenommen. Es folgten die EP Woman King im Februar 2005 und im September 2005 die EP In the Reins, eine Zusammenarbeit mit Calexico, mit denen Beam auch auf Tour ging. Auf dem dritten Album The Shepherd’s Dog traten Joey Burns und Paul Niehaus von Calexico ebenso als Gäste auf wie die Jazzmusiker Matt Lux und Rob Burger.

Das wohl bekannteste Stück von Iron & Wine ist jedoch eine Coverversion, die durch die Verwendung in einem Werbespot und im Film Garden State populär wurde: Such Great Heights, im Original von The Postal Service.

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
2002 The Creek Drank the Cradle
Erstveröffentlichung: 24. September 2002
2004 Our Endless Numbered Days US158
Gold

(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. März 2004
2007 The Shepherd’s Dog UK74
(1 Wo.)UK
US24
Gold

(11 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. September 2007
2011 Kiss Each Other Clean DE90
(1 Wo.)DE
AT74
(1 Wo.)AT
CH57
(1 Wo.)CH
UK32
(1 Wo.)UK
US2
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2011
2013 Ghost on Ghost CH100
(1 Wo.)CH
UK40
(2 Wo.)UK
US26
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 16. April 2013
2017 Beast Epic UK60
(1 Wo.)UK
US44
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. August 2017
2024 Light Verse
Erstveröffentlichung: 26. April 2024

Gemeinschaftsalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  US
2019 Years to Burn DE16
(3 Wo.)DE
AT13
(3 Wo.)AT
CH46
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 14. Juni 2019
mit Calexico
2015 Sing into My Mouth US116
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2015
mit Ben Bridwell
2016 Love Letter for Fire US173
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. April 2016
mit Jesca Hoop

Livealben

  • 2005: Iron & Wine Live Bonnaroo
  • 2009: Norfolk 6/20/05
  • 2011: Morning Becomes Eclectic

Kompilationen

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
2009 Around the Well US25
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2009

EPs

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
2005 Woman King US128
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2005
In the Reins US135
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 12. September 2005
mit Calexico

Weitere EPs

  • 2002: Iron & Wine Tour EP
  • 2003: The Sea & The Rhythm
  • 2004: Iron & Wine iTunes Exclusive EP
  • 2006: Live Session (iTunes Exclusive)
  • 2006: Live at Lollapalooza 2006
  • 2018: Weed Garden EP
  • 2022: Lori
  • 2025: Making Good Time (mit Ben Bridwell)

Soundtracks

  • 2023: Who Can See Forever Soundtrack

Singles

  • 2002: Call Your Boys / Dearest Forsaken
  • 2003: Such Great Heights (US: Gold)
  • 2004: No Moon / Sinning Hands
  • 2004: Passing Afternoon
  • 2004: Naked as We Came (US: Gold)
  • 2005: The Trapeze Swinger
  • 2007: Arms of a Thief / Serpent Charmer
  • 2007: Boy with a Coin (US: Gold)
  • 2007: Dark Eyes (mit Calexico)
  • 2008: Lovesong of the Buzzard
  • 2008: Flightless Bird, American Mouth (UK: Silber, US: Platin)
  • 2009: Love Vigilantes
  • 2010: Walking Far from Home
  • 2011: Me and Lazarus
  • 2011: Tree by the River
  • 2017: Call It Dreaming (US: Gold)
  • 2017: Bitter Truth
  • 2017: Song in Stone
  • 2024: You Never Know
  • 2024: Never Meant

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Neuseeland Neuseeland
    • 2020: für die Single Naked as We Came

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Silber Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Neuseeland (RMNZ)0! S Gold10! P15.000radioscope.co.nz
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! S 6× Gold6 Platin14.000.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI) Silber10! G0! P200.000bpi.co.uk
Insgesamt  Silber1  7× Gold7  Platin1

Quellen

  1. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US
Commons: Iron & Wine – Sammlung von Bildern