Internationaler Folkwang-Preis

Der Internationale Folkwang Preis wird seit dem Jahre 2010 vom Folkwang-Museumsverein e.V. in Essen verliehen. Geehrt werden damit Persönlichkeiten, die sich in ähnlicher Weise wie Museumsgründer Karl Ernst Osthaus um die Förderung und Vermittlung von Kunst verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird etwa alle drei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Preisträger

Zu den Preisträgern gehören der britische Kunsthistoriker und Museumsdirektor Neil MacGregor (2010), der Unternehmer und Mäzen Reinhold Würth (2013), der Schweizer Kurator Hans Ulrich Obrist (2015), der Kurator und Autor Okwui Enwezor (2017) und die Fotografin Barbara Klemm (2021, Laudator Norbert Lammert). Preisträger des Jahres 2024 war der südafrikanische Künstler William Kentridge.

Würdigung durch die Stadt Essen

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen erklärte bei der Verleihung des Jahres 2017: "Der Internationale Folkwang-Preis trägt dazu bei, den Namen Folkwang ins Rampenlicht der Kunstszene zu stellen." Kufen dankte auch der Krupp-Stiftung für ihre Unterstützung des Preises.[1]

Einzelnachweise

  1. https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1114053.de.html