Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg
Der Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg ist eine seit 2019 verliehene Auszeichnung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Er wird an Menschen und Organisationen vergeben, die sich besonders um die Integration von Zugewanderten in Baden-Württemberg verdient machen.
Auszeichnung
Die Vergabe erfolgte bislang 2019 und 2025. Der Preis wird durch den Landesbeirat für Integration und das Ministerium für Soziales und Integration verliehen. Die Jury besteht aus Vertretern des Landesbeirates für Integration sowie Vertretern aus den Kommunalen Landesverbänden, dem Landesverband (post-)migrantischer Organisationen, der IHK Baden-Württemberg sowie der Handwerkskammer Baden-Württemberg und dem Sozial- und Integrationsministerium. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben, in denen jeweils ein erster (3000 Euro), zweiter (2000 Euro) und dritter (1000 Euro) Platz sowie Anerkennungspreise vergeben werden. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Initiativen, Kommunen, Schulen und Verbände, die sich für ein gelingendes und selbstverständliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte einsetzen.
Preisträger
- 2019[1]
- Sonderpreis „Kinder und Jugend“
- 1. Platz: Psychosoziales Zentrum des Diakonischen Werks Lörrach
- 2. Platz: Buschgirls im Jungbusch, Mannheim
- 3. Platz: Leben in Vielfalt im evangelischen Waldheim Tannenberg, Böblingen
- Anerkennungspreis: Verein zur Förderung von Jugendlichen e. V., Stuttgart
- Zivilgesellschaft
- 1. Platz: Cook Your Future, Heidelberg
- 2. Platz: Fußballjugend FSV Schwenningen
- 3. Platz: Projektgruppe Traumanetzwerk im Landkreis Calw, StadtLandKultur e. V.
- 3. Platz: Hoffnungshaus der Hoffnungsträger Stiftung, Leonberg
- Anerkennungspreis: Integrationszentrum der Stiftung Würth, Künzelsau
- Anerkennungspreis: Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e. V.
- Unternehmen und Verbände
- 1. Platz: Café Morlock der Werkstätten Esslingen Kirchheim gGmbH, Plochingen
- 2. Platz: Firma Niemann und Heselschwerdt GmbH, Bad Rappenau
- 3. Platz: Buddy Projekt, Young Caritas Mannheim
- Anerkennungspreis: Unternehmer-Initiative Bleiberecht durch Arbeit, Leutkirch
- Kommunen und Verwaltungen
- 1. Platz: Integration in der Stadt, Ravensburg
- 2. Platz: Jobmentorenprogramm des Landkreises Reutlingen
- 3. Platz: Frauensprachcafé im KARO Familienzentrum, Waiblingen
- Anerkennungspreis: Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr
- Anerkennungspreis: Projekt Nordirak, Landratsamt Esslingen
- Sonderpreis „Kinder und Jugend“
- 2025[2]
- Zivilgesellschaft
- 1. Platz: Arbeitskreis Asyl Hechingen e. V. – Refugio
- 2. Platz: vivo international e. V. / Universität Konstanz – Psychotherapie für Geflüchtete – Koordinierte Psychotherapeutische Behandlung unter Einbezug von Gesundheitspatinnen und -paten
- 3. Platz: TV 1897 Sennfeld e. V. – Sport für alle
- Unternehmen und Verbände
- 1. Platz: Richter lighting technologies GmbH, Diversity@Richter
- 2. Platz: RKH Enzkreis-Kliniken gGmbH – TeamVielfalt – Gemeinsam stark in der Pflege
- 3. Platz: Kunstkollektiv km42 Kunstgesellschaft / Mannheimer Abendakademie – Schwarzweißbunt
- Kommunen und Verwaltungen
- 1. Platz: Landeshauptstadt Stuttgart – Förderprogramm Empowerment VON und FÜR Geflüchtete
- 2. Platz: Landkreis Ravensburg – GemeinsamWelt
- 3. Platz: Universitätsstadt Tübingen – Mütter im Gespräch (MIG)
- Zivilgesellschaft
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Baden-Württemberg verleiht ersten Integrationspreis des Landes
- ↑ Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. In: sozialministerium.baden-wuerttemberg.de. 8. Mai 2025, abgerufen am 5. Januar 2026.