Instrumentierung (Automatisierungstechnik)
Der Begriff Instrumentierung umfasst alle technischen Methoden und Verfahren zur Auslegung von Sensorik und Aktorik, die der Überwachung, Steuerung und Regelung von Prozessgrößen in automatisierten Systemen dienen.[1] Typische Systeme sind technische Anlagen wie Kraftwerke (oder bestimmten Geräten, z. B. Kernreaktoren[2]) oder chemische Anlagen. Der Begriff ist insbesondere im englischsprachigen Raum weit verbreitet.
Die Instrumentierung zielt auf die Messung und Steuerung physikalischer Größen ab. Sie basiert auf den ingenieurwissenschaftlichen Teilgebieten Messtechnik, Automation, Sensortechnik und Regelungs- und Steuerungstechnik. In der heutigen technischen Welt geht es dabei um die digitale Verarbeitung von Informationen.[3]
Abgrenzung
Die Leittechnik hingegen ist auf die Regelung und Überwachung von Prozessen spezialisiert. Zur Betriebstechnik gehört die Planung und Wartung von technischen Systemen.
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Hans-Rolf Tränkler: Einführung in die Sensortechnik. In: Sensortechnik. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-29941-4, S. 3–20, doi:10.1007/978-3-642-29942-1_1 (springer.com [abgerufen am 23. November 2025]).
- ↑ J. H. Bowen, E. F. O. Masters: Steuerung und Instrumentierung von Reaktoren. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 1959, ISBN 978-3-663-03164-2, doi:10.1007/978-3-663-04353-9 (springer.com [abgerufen am 23. November 2025]).
- ↑ Robert Bosch GmbH: Instrumentierung. In: Sicherheits- und Komfortsysteme. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 2004, ISBN 978-3-322-80325-2, S. 296–301, doi:10.1007/978-3-322-80324-5_23 (springer.com [abgerufen am 23. November 2025]).