Innergschwend
| Innergschwend (Dorf) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Reutte (RE), Tirol | |
| Gerichtsbezirk | Reutte | |
| Pol. Gemeinde | Tannheim (KG Tannheim) | |
| Ortschaft | Tannheim | |
| Koordinaten | 47° 30′ 14″ N, 10° 31′ 46″ O | |
| Höhe | 1102 m ü. A. | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Innergschwend ist ein Dorf der Gemeinde Tannheim im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich). Bis Oktober 2013 war Innergschwend als Ortschaft ausgewiesen.
Lage
Innergschwend liegt auf 1102 m ü. A. Höhe einen Kilometer nordöstlich von Tannheim.[1] Im Osten von Innergschwend fließt der Guggerbach, im Süden begrenzt die Berger Ache das Dorf. Im Norden grenzen das Lachenköpfle (1710 m ü. A.) und der Rappenschrofen (1551 m ü. A.) den Ort vom Engetal ab.
Innergschwend hat eine Bevölkerung von 31 Personen (Stand 2001),[2] 30 Jahre vorher lebten knapp 40 Einwohner in dem Dorf.[1] Zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es 13 Häuser in Innergschwend.[3]
Nachbargemeinden und Ortschaften
| Berg | Grän | |
| Tannheim |
Kultur, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten
Die Martinskapelle ist eine 1494 erstmals erwähnte gotische Kirche, die 1685/86 barockisierte[4] Kapelle hat eine Vorhalle und einen rechteckigen Betraum. Sie wurde durch den damaligen Augsburger Weihbischof 1725 geweiht.[5] Die Gemälde und Figuren am Altar stammen aus der Zeit der Kirchweihe. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).
Zwischen den Ortschaften Berg und Innergschwend existierte nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich zwischen 1938 und 1945 ein Reichsarbeitsdienstlager des Reichsarbeitsdienstes. Die Bauten wurden im Sommer 1945 von der Französischen Besatzung abgebaut. An der Stelle des Arbeitslagers sind nur noch ein paar Stufen zu erkennen.[6]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Eduard Widmoser: Tirol A bis Z Seite 317, Südtirol-Verlag, 1970
- ↑ Volkszählung vom 15. Mai 2001 Gemeinde: Tannheim (70832), Statistik Austria, Großzählung 2001. Erstellt am: 29.07.2009
- ↑ Eugen Hugo Theodor Huhn: Topographisch-statistisch-historisches Lexikon von Deutschland Seite 441, 1846
- ↑ St. Martin-Kapelle in Innergschwend tannheim.gv.at
- ↑ Schumacher, Wiesauer: Sebastiankapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Ehemaliges Reichsarbeitsdienstlager tannheim.gv.at