Inge-Deutschkron-Gymnasium
| Inge-Deutschkron-Gymnasium | |
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| Inge-Deutschkron-Gymnasium | |
| Schulform | Gymnasium |
| Schulnummer | 03Y17 |
| Gründung | 2016 |
| Adresse | Kopenhagener Straße 83–87 13158 Berlin |
| Land | Berlin |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 52° 34′ 57″ N, 13° 21′ 51″ O |
| Träger | Land Berlin |
| Schüler | 771 (2024/2025)[1] |
| Lehrkräfte | 66 (2023/2024)[1] |
| Leitung | Katrin Schäffer[1] |
| Website | https://idg.berlin |
Das Inge-Deutschkron-Gymnasium, bis 2024 Gymnasium am Europasportpark, ist ein staatliches Gymnasium in der Kopenhagener Straße 83–87 im Berliner Ortsteil Wilhelmsruh. Es ist benannt nach Inge Deutschkron, einer Überlebenden des Holocaust und Ehrenbürgerin Berlins.
Geschichte
Gegründet wurde die Schule zum Schuljahr 2016/17 in einem Schulgebäude, das 1973 fertiggestellt wurde. Damals beherbergte dieses die KJS (Kinder- und Jugendsportschule) „Ernst Grube“, eine von vier Ost-Berliner Spezialschulen für die Förderung sportlich talentierter Kinder und Jugendlicher in der DDR. Nach der politischen Wende wurde die KJS in ein Sportgymnasium umgewandelt (Coubertin-Gymnasium), das ab dem Schuljahr 2006/07 mit der Werner-Seelenbinder-Schule in mehreren Schritten zum Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) fusionierte und 2014 an einen neuen Standort im Sportforum Hohenschönhausen umzog. Anschließend nutzten die Grundstufen der benachbarten Tesla-Schule und der Grundschule im Blumenviertel das Gebäude, bevor das Gymnasium am Europasportpark (GESP) dazukam und seit 2020 das gesamte Gebäude nutzte. Am Ende des Schuljahres 2021/22 legten die ersten Schüler ihr Abitur am GESP ab.
Zu Beginn des Schuljahres 2024/25 wurde die Schule in Inge-Deutschkron-Gymnasium umbenannt und zog an einen neuen Standort um, das ehemalige Umspannwerk Wilhelmsruh.[2] Der Name der Schule wurde durch eine Abstimmung der Schüler, Eltern und Lehrer beschlossen.
Lehrangebot
Das Gymnasium setzt keinen direkten Schwerpunkt auf bestimmte Fächer, sondern spezialisiert sich auf die Allgemeinbildung. Ab der 8. Klasse nehmen Schüler am Wahlpflichtunterricht teil, in dem auch Bilingualkurse angeboten werden.
Als Fremdsprachen werden Englisch, Französisch, Spanisch und Latein angeboten, wobei eine jährliche Schülerfahrt nach Salamanca und Carcassonne im Programm steht. Außerdem hat das Gymnasium Partnerschulen in Tansania, Norwegen, Frankreich, Spanien und in den Niederlanden, mit denen ab der 9. Klasse Schüleraustausche stattfinden.
Nachmittags werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten, zum Beispiel zu Themen wie Robotik, Schulsanität, Schach und Religion. Es gibt ein jährliches Sportfest, bei dem die Klassen als Team gegeneinander antreten. In den Hofpausen werden verschiedene Angebote zur Bewegungsförderung angeboten, unter anderem Tischtennis und Basketball. Außerdem ist die Handynutzung in einem bestimmten Bereich gestattet.
Das Gymnasium ist Teil des Netzwerks Schule ohne Rassismus und interessiertes Mitglied der UNESCO-Projektschulen.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Schulportrait. In: bildung.berlin.de. Abgerufen am 23. Oktober 2025.
- ↑ Neuer Name, neuer Standort: Berlins marodeste Schule ist nun Geschichte. In: Der Tagesspiegel. 6. September 2024, abgerufen am 23. Oktober 2025.