Ila (Trondheim)
Ila ist ein Stadtteil in Trondheim westlich des Stadtzentrums, der im Süden vom Fluss Nidelva, im Osten von Skansen und dem Stadttor sowie im Westen von Steinberget, Bymarka und Ilsvikøra begrenzt wird.[1]
Ila wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Im 19. Jahrhundert war der Stadtteil Trondheims Unterhaltungszentrum mit Hjorten als wichtigstem Treffpunkt. Es gab in Ila auch viele Tanzlokale, Kneipen, Bier- und Spirituosenläden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet mit Wohnhäusern für Industriearbeiter bebaut. Die Ila skole wurde 1877 als Fortsetzung der 1770 gegründeten Ilens Friskole eröffnet und von Ole Falck Ebbell entworfen. Die Waldorfschule in Trondheim befindet sich ebenfalls in Ila. Die Ilen kirke wurde 1889 geweiht und befindet sich gleich westlich des Stadttors.
Der Stadtteil ist unter anderem als Austragungsort des ersten 17. Mai des Landes bekannt, der 1826 von Matthias Conrad Peterson organisiert wurde.
Ila war als Stadtteil lange Zeit von ehemaligen Industriegebieten geprägt. Heute ist Ila ein dicht besiedeltes Wohngebiet, in dem die Spuren stillgelegter Industrieanlagen in den letzten Jahren durch neue Grünflächen ersetzt wurden. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordre avlastningsvei wurde das Ilabekken nach vielen Jahren unterirdisch wieder an die Oberfläche geholt. Der Bach fließt nur durch den Iladalen park, der Ilevollen mit Ilsvika verbindet.
Weblinks
- Ila skole ( vom 29. Dezember 2005 im Internet Archive)
- Steinerskolen i Trondheim ( vom 10. August 2006 im Internet Archive)
- Nordre avlastningsvei ( vom 25. Dezember 2005 im Internet Archive)
- Ila Velforening ( vom 7. April 2008 im Internet Archive)
Einzelnachweise
- ↑ Terje Bratberg: Trondheim byleksikon. Hrsg.: Kunnskapsforlaget. 1996, ISBN 82-573-0642-8 (norwegisch).
Koordinaten: 63° 26′ N, 10° 22′ O