Idensermoor-Niengraben

Idensermoor-Niengraben
Stadt Wunstorf
Koordinaten: 52° 24′ N, 9° 21′ O
Fläche: 5,52 km²[1]
Einwohner: 166[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31515
Vorwahl: 05031
Lage von Idensermoor-Niengraben in Niedersachsen

Idensermoor-Niengraben ist ein Ortsteil der Stadt Wunstorf in der Region Hannover in Niedersachsen. Innerhalb von Wunstorf gehört Idensermoor-Niengraben zur Ortschaft Idensen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg.

Geographie

Idensermoor ist die südliche Fortsetzung des Ortsteils Idensen und liegt etwa fünf Kilometer südwestlich der Wunstorfer Kernstadt. Der Weiler Niengraben liegt einen Kilometer westlich von Idensermoor. Sowohl Idensermoor als auch Niengraben liegen nahe zum Mittellandkanal.

Geschichte

Idensermoor und Niengraben gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zur Grafschaft Schaumburg, einer Exklave der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Von 1807 bis 1813 gehörte beide Orte zum Kanton Sachsenhagen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fielen Idensermoor und Niengraben wieder an Hessen-Kassel zurück. Nach der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 gehörte die Gemeinde Idensermoor-Niengraben zum Kreis Rinteln (seit 1905 Kreis Grafschaft Schaumburg) der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Dieser Kreis wurde 1932 in die preußische Provinz Hannover umgegliedert. Am 1. März 1974 wurde Idensermoor-Niengraben im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Wunstorf und wechselte damit in den Landkreis Hannover, der 2001 in der Region Hannover aufging.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1830 106 [2]
1850 148 [3]
1871 113 [4]
1895 127 [5]
1910 183 [6]
1939 141 [7]
1950 288 [8]
1961 190 [8]
1970 143 [8]

Einzelnachweise

  1. a b Daten und Karte der Gemarkung Idensermoor-Niengraben
  2. Kurhessisches Staats- und Adresshandbuch auf das Jahr 1830. Kurfürstentum Hessen. Verlag des Waisenhauses, Kassel 1830 (google.de).
  3. Kurfürstlich Hessisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1851. Kurfürstentum Hessen. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1851 (google.de).
  4. Volkszählung 1871
  5. Volkszählung 1895
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  7. Michael Rademacher: Schaumburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)