Ibbenbürener Volkszeitung

Ibbenbürener Volkszeitung

Beschreibung Tageszeitung
Erstausgabe 14. Dezember 1898
Erscheinungsweise täglich außer sonn- und feiertags
Verkaufte Auflage 14.570 Exemplare
(IVW 3/2025, Mo–Sa)
Herausgeber ivz.medien GmbH & Co. KG
Weblink www.ivz-aktuell.de

Die Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) ist eine Tageszeitung für die nördliche Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt). Sitz der Hauptredaktion ist Ibbenbüren. Die verkaufte Auflage beträgt 14.570 Exemplare, ein Minus von 14 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte

Die als zentrumsnahes Sprachrohr für den Kreis Tecklenburg von Theodor Rieping (1852–1930, Buchbinder und Kaufmann) und Franz Brockmeyer (Redakteur bis 1899) gegründete Zeitung erschien erstmals am 14. Dezember 1898 mit einer Probeausgabe zur Abonnentenwerbung. Ein Jahr später gründeten 41 Kaufleute, Handwerker und Bauern die Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH (IVD) und brachten die spätere Tageszeitung zunächst an drei Tagen der Woche (dienstags, donnerstags und samstags) heraus.[2] Der Preis für ein Abonnement betrug 75 Pfennige für ein Vierteljahr.[3] Die IVZ hatte von Beginn an auch Abonnenten im Ausland, überwiegend in den Niederlanden, verzeichnete aber im Jahr 1902 zwei Abonnenten in den USA und einen in Gabun. Am 1. April 2001 wurde der Redaktionssitz und die Geschäftsstelle der Zeitung von der Wilhelmstraße in die Bahnhofstraße 15 verlegt, durch den Umzug lag man nun direkt in der Ibbenbürener Fußgängerzone. Als besonderes Markenzeichen des neuen Sitzes galt der Gläserne Aufzug mit Blick in die Fußgängerzone.[4] Zum 1. Januar 2003 gaben die konkurrierenden Westfälische Nachrichten ihre Ibbenbürener Lokalausgabe auf und beschlossen eine Zusammenarbeit mit der IVZ, welche ihr Verbreitungsgebiet in den östlichen Gemeinden des Tecklenburger Landes erweiterte.[5] Am 14. Dezember 2023 feierte die Ibbenbürener Volkszeitung ihr 125-jähriges Bestehen.

Auflage

Die Ibbenbürener Volkszeitung hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage verloren. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 2,3 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 2,5 % abgenommen.[6] Sie beträgt gegenwärtig 14.570 Exemplare.[7] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 97,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[8]
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
16.945 17.019 17.030 16.835 16.876 22.074 23.474 21.708 21.392 21.395 21.137 20.927 20.929 20.601 19.831 19.402 19.022 18.561 18.154 17.647 17.083 16.634 17.251 16.778 16.158 15.480 15.089

Einzelnachweise

  1. laut IVW (Details auf ivw.de)
  2. German Rieping, Christoph Boll: 41 anerkannte und respektierte Bürger werden zu Zeitungsverlegern: Am Anfang steht der Einsatz für die „katholische Sache“. Sonderausgabe der IVD vom 12. August 1998 zum 100jährigen Jubiläum der Ibbenbürener Volkszeitung (S. 3)
  3. Christoph Boll, Christoph Goldt, German Rieping. Umbruch 2000. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1999, ISBN 3-932959-06-X.
  4. Claus Kossag: Neues Pressehaus der IVZ mit Trommelwirbel eröffnet. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 78, 2. April 2001, S. ibb3 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 22. Oktober 2025]).
  5. Ganz nah: Starke Partner sichern gute Informationen. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 302, 28. Dezember 2002, S. IBB1 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 21. Dezember 2023]).
  6. laut IVW (online)
  7. laut IVW, drittes Quartal 2025, Mo–Sa
  8. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)