I Think We’re Alone Now

I Think We’re Alone Now
Tommy James & the Shondells
Veröffentlichung Januar 1967
Länge 2:08
Genre(s) Pop
Autor(en) Ritchie Cordell
Produktion Ritchie Cordell, Bo Gentry
Album I Think We’re Alone Now

I Think We’re Alone Now ist ein Lied von Tommy James & the Shondells aus dem Jahr 1967, das von Ritchie Cordell geschrieben und produziert wurde. Es war der zweite Top-10-Hit der Gruppe in den USA nach Hanky Panky.

Originalversion von Tommy James & the Shondells

Es erschien auf dem gleichnamigen Album.[1] Das Album erreichte Platz 74 der US-Album-Charts.[2]

Das Lied war neben Mony Mony und der B-Seite Run, Run, Baby, Run eines der Lieder, die Ritchie Cordell für Tommy James & the Shondells geschrieben hat. Die Veröffentlichung fand am 5. Januar 1967 statt.[3] Bereits am 11. Februar 1967 konnte sich die Aufnahme erstmals in den US-Singlecharts platzieren, erreichte Platz 4 und blieb 17 Wochen in den Charts.[4] In Kanada erreichte die Single Platz 6. Der Kritiker Lester Bangs bewertete das Lied als eine „Bubblegumapotheose“.

Im Film Muttertag konnte man das Original hören.

Chartplatzierungen

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Vereinigte Staaten (Billboard)[4]4 (17 Wo.)17
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1967)Platzie­rung
 Vereinigte Staaten (Billboard)[5]12

Coverversion von Tiffany

1987 nahm Tiffany den Klassiker neu auf. Das Musikvideo wurde in der Ogden City Mall gedreht, die von 1980 bis 2002 bestand.[6] Als ihr Manager George Tobin, der bereits mit Tommy James & the Shondells in den 1970er-Jahren zusammengearbeitet hatte, ihr das Original auf Kassette übergab, mochte sie anfangs die Idee nicht, den Song zu covern, da dieser ihren Ansprüchen nicht gerecht würde. Später entschied sie sich doch zur Neuaufnahme des Titels, rechnete aber nicht mit dem kommerziellen Durchbruch.[7]

Am 29. August 1987 platzierte sich der Titel erstmals in den US-Singlecharts, erreichte am 7. November 1987 den Spitzenplatz und konnte diesen zwei Wochen lang behaupten.[8] Darüber hinaus wurde in den Ländern Großbritannien, Kanada, Irland und Südafrika das Cover im Gegensatz zum Original ein Nummer-eins-Hit.

Das Musikvideo wurde in einem Einkaufszentrum gedreht, in dem Tiffany in der Handlung des Videos das Lied darbietet.[9]

Chartplatzierungen

Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen/
Mo­na­te
 Deutschland (GfK)[10]14 (20 Wo.)20 Wo.
 Österreich (Ö3)[11]24 (0,5 Mt.)0,5 Mt.
 Schweiz (IFPI)[12]10 (9 Wo.)9 Wo.
 Vereinigte Staaten (Billboard)[13]1 (24 Wo.)24 Wo.
 Vereinigtes Königreich (OCC)[14]1 (13 Wo.)13 Wo.
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1987)Platzie­rung
 Vereinigte Staaten (Billboard)[15]18
ChartsJahres­charts (1988)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[16]58
 Vereinigtes Königreich (OCC)[17]5

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Kanada (MC)[18] Gold50.000
 Neuseeland (RMNZ)[19] Platin30.000
 Vereinigte Staaten (RIAA)[20] Platin1.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[21] Platin600.000
Insgesamt 1× Gold
3× Platin
1.680.000

Coverversion von Girls Aloud

Die britische Mädchenband Girls Aloud veröffentlichte 2006 I Think We’re Alone Now als zweite Auskopplung aus ihrem Greatest-Hits-Album The Sound of Girls Aloud. Die Single erreichte Platz 4 in den britischen Verkaufscharts und war die vierzehnte Top-10-Single in Folge für die Band.

Chartplatzierungen

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Vereinigtes Königreich (OCC)[22]4 (8 Wo.)8

Andere Coverversionen

Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Singles[23]
I Think We’re Alone Now (The Rubinoos)
 US4505.03.1977(12 Wo.)
I Think We’re Alone Now (Pascal feat. Karen Parry)
 UK2328.12.2002(5 Wo.)

Quellen

  1. US-Katalognummer: Roulette 25353; vergleiche Tilch, K.D.: Rock LPs 1955-1970. Bd. 2: F-L. 3. erw. Aufl. Hamburg: Taurus Press, 1990, S. 808
  2. Whitburn, Joel: Top Pop Albums 1955-1996. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 380
  3. US-Katalognummer: Roulette 4720
  4. a b Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  5. Jahrescharts 1967 in den USA. In: longboredsurfer.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  6. Sarah Langsdon, Melissa Johnson: Lost Ogden. Arcadia Publishing 2015, ISBN 978-1-5316-7776-3, S. 32.
  7. Zur Entstehungsgeschichte der Aufnahme siehe Interview mit Tiffany in Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 681
  8. Whitburn, Joel: Top Pop Albums 1955-1996. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 602
  9. Musikvideo auf MyVideo.de
  10. Chartplatzierung in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
  11. Chartplatzierung in Österreich. In: austriancharts.at. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
  12. Chartplatzierung in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
  13. Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  14. Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  15. Jahrescharts in den USA. In: longboredsurfer.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  16. Jahrescharts 1988 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
  17. Jahrescharts 1988 in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  18. Gold/Platinum. In: musiccanada.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  19. Single Certification Search. In: radioscope.co.nz. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  20. Gold & Platinum. In: riaa.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  21. Brit certified. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  22. Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 1. Oktober 2025 (englisch).
  23. Chartquellen UK US
  24. Musikvideo auf youtube.com. Abgerufen am 30. März 2020.
  25. Musikvideo auf youtube.com. Abgerufen am 12. November 2020.