Höbing

Höbing ist der Sammelbegriff für die beiden benachbarten Ortsteile:

Beide Ortschaften liegen nur fünfzig Meter auseinander. Da Großhöbing größtenteils katholisch war, schloss es sich bei der Gebietsreform in Bayern der Stadt Greding an, und Kleinhöbing entschied sich dafür, da sie seit dem 19. Jahrhundert mehrheitlich evangelisch-lutherisch bevölkert[1] war, zum Markt Thalmässing zu gehen[2][3]. Dieser Umstand führte auch dazu, dass in Kleinhöbing eine Kirchweih gefeiert wird[4], obwohl dort, im Gegensatz zu Großhöbing, keine Kirche mehr ist.

Aufgrund der örtlichen Nähe haben sie als gemeinsame Einrichtung die Freiwillige Feuerwehr Höbing, den ehemaligen Bahnhof Höbing an der Bahnstrecke Roth–Greding und die Vorwahl 08463[5][6].

Einzelnachweise

  1. Protestantisches Kirchen-Jahrbuch für das Königreich Baiern. Band 1. Verlag der Allgemeinen Protestantischen Pfarrwitwen-Casse, Sulzbach 1812, S. 187, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10716142-4. Amts-Handbuch für die Protestantischen Geistlichen des Königreiches Baiern. Verlag der Allgemeinen Protestantischen Pfarrwitwen-Casse, Sulzbach 1821, S. 318, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066483-2.
  2. Kleinhöbing. Markt Thalmässing, abgerufen am 26. September 2025.
  3. Kleine Chronik. Helmut Steinbach, abgerufen am 1. Juli 2017.
  4. Nach längerer Pause wieder eine Kirchweih. In: nordbayern.de. Verlag Nürnberger Presse, 6. Juli 2007, abgerufen am 26. September 2025.
  5. Vorwahlen Greding. In: Das Örtliche. Abgerufen am 26. September 2025.
  6. Vorwahlen Thalmässing. In: Das Örtliche. Abgerufen am 26. September 2025.

Koordinaten: 49° 4′ N, 11° 17′ O