Huschermühle
Huschermühle Gemeinde Regnitzlosau
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| Koordinaten: | 50° 18′ N, 12° 8′ O |
| Höhe: | 550 m ü. NHN |
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95194 |
| Vorwahl: | 09294 |
Huschermühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Regnitzlosau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Huschermühle liegt in der Gemarkung Schwesendorf.[3]
Geographie
Die Einöde liegt am Huschermühlgraben, der unmittelbar nördlich als linker Zufluss in den Zinngraben mündet. Der Abschnitt zählt zum Naturschutzgebiet Südliche Regnitz und Zinnbach. Jenseits des Zinnbaches beginnt das Staatsgebiet von Tschechien. Ein Anliegerweg führt nach Kirchbrünnlein (1,1 km westlich).[4]
Geschichte
Von 1797 bis 1810 unterstand Huschermühle dem Justiz- und Kammeramt Hof.[5] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Regnitzlosau und der Ruralgemeinde Schwesendorf zugeordnet. Am 1. Januar 1972 wurde Huschermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Regnitzlosau eingemeindet.[6]
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 61: Eingeschossiges Satteldachhaus mit Mahlmühle und Kellerstall. Die Außenwände des Wohnteiles 1888 massiv erneuert, das übrige noch aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts; im Mühlenteil noch Holzblockwände, Giebel mit vorstehendem Dreieck, verbrettert. Die Innenwände des Wohnhauses ebenfalls in Holzblockbauweise; im Wohnzimmer gespundete Balken-Bohlendecke.[7]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Huschermühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 779 (Digitalisat).
- Michael Brix, Karl-Ludwig Lippert: Ehemaliger Landkreis Rehau und Stadt Selb (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 34). Deutscher Kunstverlag, München 1974, ISBN 3-422-00545-5, S. 36.
Weblinks
- Huschermühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Huschermühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Huschermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ bavarikon
- ↑ Gemeinde Regnitzlosau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 264 (Digitalisat).
- ↑ Regnitzlosau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ M. Brix, K.-L. Lippert: Ehemaliger Landkreis Rehau und Stadt Selb, S. 36. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.