Hummelsberg (Schwäbische Alb)

Hummelsberg
Der Hummelsberg vom Gipfel des Kehlen (1001 m) aus gesehen
Höhe 1002,1 m ü. NHN
Lage Gosheim, Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg
Gebirge Schwäbische Alb
Dominanz 1,8 km → Siebthöchste Erhebung der Schwäbischen Alb im Hochwald
Schartenhöhe 32 m ↓ Sattel (970 m ü. NHN) zum Kehlen
Koordinaten 48° 7′ 7″ N, 8° 45′ 53″ O
Gestein Weißer Jura
Normalweg Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg (HW1) und Donauberglandweg zwischen Klippeneck und Kehlen
pd4

Der Hummelsberg ist ein 1002,1 m ü. NHN[1] hoher Hüge am Südwestrand der Schwäbischen Alb nordöstlich des Orts Denkingen im Landkreis Tuttlingen. Er ist damit die neunthöchste Erhebung und der südlichste Eintausender des Mittelgebirges.

Der Hummelsberg gehört zu den sogenannten zehn Tausendern – dies sind die zehn Erhebungen der Schwäbischen Alb mit einer Höhe von 1000 m und mehr – im Bereich des Großen Heubergs. Zusammen mit dem Kehlen und der siebthöchsten Erhebung der Schwäbischen Alb im Hochwald bildet er einen Höhenzug, der sich nach Süden über das Klippeneck bis zum Dreifaltigkeitsberg fortsetzt. Bei hervorragendem Wetter reicht die Fernsicht vom Hummelsberg bis zu den nördlichen Gipfeln der Schweizer Alpen und im Westen bis zum Schwarzwald. Sein Gipfel ist durch eine Gipfelmarkierung mit Höhenangabe sowie mit einem Gipfelkreuz markiert. Der Steilabfall am Gipfel ist durch einen Zaun gesichert, unterhalb davon befindet sich eine unter Naturschutz stehende Geröllhalde.

Aufstieg

Vom Albvorland aus können gut 300 Höhenmeter überwunden werden, die steile Schweinesteige führt vom Schweinsbrunnen auf den Hummelsberg. Auch über Gosheim und Böttingen lässt sich die Anhöhe nach Überwindung des Kehlengipfels erreichen. Dabei sind etwa 150 Höhenmeter zu überwinden.

Die beiden qualitätszertifizierten Wanderwege Schwäbische-Alb-Nordrandweg (HW1) und Donauberglandweg führen an der Hangkante des Großen Heubergs entlang, von ihnen wird deshalb auch der Hummelsberg erfasst.

Galerie

Commons: Hummelsberg (Schwäbische Alb) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)