Hubreith

Hubreith ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung von Kößlarn, einem Markt im niederbayerischen Landkreis Passau.

Geographie

Der Weiler Hubreith liegt östlich von Kößlarn an der Staatsstraße 2110.

Die Gemarkung Hubreith (096523) umfasst 17,485 km² und hat 732 Einwohner.[1]

Geschichte

Hubreith war im Herzogtum Bayern eine Obmannschaft des Amtes Münster im Landgericht Griesbach.[2] Die Gemeinde Hubreith entstand mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818. Sie umfasste die Orte:

  • Hubreith
  • Aicha
  • Aspertshub
  • Bernwalln
  • Biering
  • Binderöd
  • Brodschelm vorm Holz
  • Brunndobl
  • Danglöd
  • Druchsöd
  • Ebertsfelden
  • Forstöd
  • Freinberg
  • Gerstloh
  • Grünberg
  • Hengersberg
  • Hofreith
  • Hoisberg
  • Kohlleiten
  • Loh
  • Maigertsham
  • Maier a. Hof
  • Moosmühle
  • Popolarn
  • Preising
  • Putzöd
  • Ragern
  • Riedlöd
  • Schachlöd
  • Schmidöd
  • Schönmoos
  • Schreindobl
  • Spielberg
  • Staubmühle
  • Stelzöd
  • Thurn
  • Veitlöd
  • Westerbach
  • Zeindlöd

Das Bezirksamt Griesbach wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Griesbach im Rottal und Rotthalmünster gebildet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. April 1971 die Gemeinden Hubreith und Thanham nach Kößlarn (nun Landkreis Passau) eingegliedert.[3]

Baudenkmäler

  • Zugehöriger Traidkasten im Nordflügel in Hubreith 1
  • Wohnhaus eines Vierseithofes in Hubreith 6

Einzelnachweise

  1. Gemarkung Hubreith (Kößlarn) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 26. Oktober 2025.
  2. Renate Blickle: Landgericht Griesbach. In: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 19. 1970, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 474.

Koordinaten: 48° 22′ 18,7″ N, 13° 9′ 1,7″ O