Horst Heinrich Jakobs
Horst Heinrich Jakobs (* 24. November 1934;[1] † 27. Januar 2023[2]) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer.
Leben
Horst Heinrich Jakobs promovierte 1964 mit der Dissertation Eingriffserwerb und Vermögensverschiebung und habilitierte sich 1969 mit der Habilitationsschrift Unmöglichkeit und Nichterfüllung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn bei Werner Flume.[3] 1971 wurde er ordentlicher Professor an der Ruhr-Universität Bochum. Ab 1974 war er Professor für Römisches Recht und Bürgerliches Recht an der Universität Bonn. Einen Ruf an die Universität Tübingen lehnte er ab. Seit dem Jahr 2000 war er emeritiert.
Bei Jakobs habilitierte sich Wolfgang Ernst (Oxford).
Schriften (Auswahl)
- Lucrum ex negotiatione. Kondiktionsrechtliche Gewinnhaftung in geschichtlicher Sicht. Tübingen 1993, ISBN 3-16-146072-3.
- De similibus ad similia bei Bracton und Azo. Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-465-02900-3.
- Magna glossa. Textstufen der legistischen Glossa ordinaria. Paderborn 2006, ISBN 3-506-75620-6.
- Hugolinusglossen im accursischen Apparat zum Digestum vetus. Frankfurt am Main 2017, ISBN 3-465-04329-4.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Jakobs, Horst Heinrich. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 27. September 2020 (Begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe).
- ↑ Traueranzeigen von Horst Heinrich Jakobs. In: GA-Trauer.de. 4. Februar 2023, abgerufen am 14. März 2023 (deutsch).
- ↑ Eduard Picker, Jan Wilhelm: Nachruf. Horst Heinrich Jakobs (1934-2023). In: Juristenzeitung. Band 78, Nr. 7. Mohr Siebeck, Tübingen 2023, S. 300–301.