Horst Bretthauer
Horst Bretthauer (* 1907 oder 1908; † 6. Oktober 1994) war ein deutscher Handballspieler und Jurist.
Bretthauer begann seine sportliche Laufbahn zunächst in der Fußballabteilung der Siegener Sportfreunde und spielte dort in der 1. Jugendmannschaft. Später wechselte er zur Handballabteilung und gehörte der Ende der 1920er Jahre national erfolgreichen Feldhandball-Abteilung der Sportfreunde Siegen an. Als Mitglied dieser Mannschaft nahm er 1930 am in Hagen ausgetragenen Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen den Polizei SV Berlin teil, das die Sportfreunde erst nach zweimaliger Verlängerung verloren.
Bretthauer studierte Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und beendete das Studium mit der Promotion. Seit 1928 gehörte er der Turnerschaft Schaumburgia Marburg, einer schlagenden Korporation des VC, an, in der Heinrich Althans sein Leibbursch war.[1] Er starb im Alter von 86 Jahren.
Quellen
- "Den Toten ein ehrendes Gedenken", Siegerländer Heimatkalender 1996, S. 35, 71. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Verlag für Heimatliteratur.
Einzelnachweise
- ↑ Fabian Illing (Hrsg.): Historisches Mitgliederverzeichnis 1879–2008. Altherren-Vereinigung Schaumburgia-Tuiskonia und Turnerschaft Schaumburgia, Marburg 2008, S. 4.