Horst (Edemissen)

Horst
Gemeinde Edemissen
Koordinaten: 52° 24′ N, 10° 21′ O
Fläche: 3,63 km²[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Eingemeindet nach: Wipshausen
Postleitzahl: 31234
Vorwahl: 05373
Lage von Horst in Niedersachsen

Horst ist ein Ortsteil der Gemeinde Edemissen im Landkreis Peine in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1968 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Hohenhameln gehört Horst zur Ortschaft Wipshausen.

Geographie

Zur Gemeinde Horst gehörte der Nordteil der heutigen Ortschaft Wipshausen an der nördlichen Ersestraße sowie am Heidkrugsweg. Die Erse fließt von Süden nach Norden durch den Ortsteil, in dem auch zwei große alte Baggerseen liegen.

Geschichte

Horst wurde urkundlich erstmals im Jahre 1458 erwähnt. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Meinersen im Kurfürstentum Hannover. Von 1810 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Meinersen im Departement der Aller des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Horst an das Königreich Hannover, wo die Gemeinde wieder zum Amt Meinersen gehörte. 1867 fiel Horst mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Peine. In den 1870er und 1880er Jahren hieß die Gemeinde Wipshäuserhorst.[2][3] Am 1. Januar 1968 wurde Horst nach Wipshausen eingemeindet.[1] Wipshausen mitsamt Horst wurde am 1. März 1974 in die Gemeinde Edemissen eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 060 [4]
1845 066 [5]
1871 060 [2]
1885 051 [3]
1895 049 [6]
1910 043 [7]
1925 165 [8]
1939 136 [8]
1950 247 [9]
1961 268 [9]

Einzelnachweise

  1. a b Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1968
  2. a b Volkszählung 1871
  3. a b Volkszählung 1885
  4. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 99 (google.de).
  6. Volkszählung 1895
  7. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  8. a b Michael Rademacher: Peine. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  9. a b Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)