Hofanlage Zur Bünd 14
Die Hofanlage Zur Bünd 14 in der niedersächsischen Gemeinde Südheide, Ortschaft Oldendorf, im Landkreis Celle, wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird sie zum Wohnen und gewerblich genutzt.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Südheide (Gemeinde)).[1]
Geschichte und Beschreibung
Oldendorf wurde erstmals 968 urkundlich erwähnt.
Mit dem Ausbau der Straße Zur Bünd im 19. Jh. wurde die die Hofstelle Nr. 14 verkleinert. Ein Nebengebäude wurde abgebrochen und durch einen Speicher ersetzt. Die Hofanlage besteht aus
- dem eingeschossigen, giebelständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1809 (Inschrift) als Vierständer-Hallenhaus in gleichmäßigem Fachwerk mit Ausfachungen in Stein und geschosshohen Streben sowie mit reetgedecktem Krüppelwalmdach mit Schleppgauben, Niedersachsengiebel mit Uhlenloch, Pferdeköpfen als Giebelschmuck und der später verglasten Grooten Door mit Rundbogen und geschnitztem Mittelpfeiler, das Dachgeschoss wurde später zu Wohnzwecken ausgebaut,[2]
- dem eingeschossigen, traufständigen, hohen Speicher von um 1841 auf Werksteinsockel mit Backstein-Rollsicht in Fachwerk, teils senkrecht verbohlt, teils mit Ausfachungen in Stein und auch geschosshohen Streben, sowie mit ziegelgedecktem Satteldach, zwei Quereinfahrten und giebelseitigen Zugängen,[3]
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Die Hofanlage befindet sich in ihrem originären Zustand der Mitte des 19. Jh. und bildet einen Teil des historischen Ortsbildes. […] regionaltypisches Bauerneinhaus ….“
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Koordinaten: 52° 47′ 54,2″ N, 10° 4′ 58,9″ O