Hof am Regen
Hof am Regen Stadt Nittenau
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| Koordinaten: | 49° 12′ N, 12° 13′ O |
| Höhe: | 366 m ü. NHN |
| Einwohner: | 134 (25. Mai 1987)[1] |
Burgkapelle
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Hof am Regen (amtlich: Hof a.Regen) ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der knapp drei Kilometer nordwestlich gelegenen Stadt Nittenau im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf in Bayern.
Geographie
Das Dorf Hof am Regen liegt ca. 4 Kilometer westlich von Nittenau am Regen und an der Staatsstraße 2149.
Die Gemarkung Hof a. Regen (094950) umfasst eine Fläche von 4.079 km² und hat 247 Einwohner.[2]
Geschichte
Das Geschlecht derer von Hof wird erstmals um 1150 als Ministerialengeschlecht der Wittelsbacher urkundlich erwähnt. Die Burg Hof am Regen besaß den Status einer geschlossenen Hofmark, deren Besitzer die niedere Gerichtsbarkeit besaßen. Im Jahr 1735 kamen Burg und Hofmark an die Herren von Fischbach. Beide Besitztümer gingen im Jahr 1801 an Generalleutnant Wilhelm Karl Graf von Eckart über, danach an seinen Enkel Graf Du Moulin-Eckart.
Die 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründete Gemeinde, die am 1. Januar 1946 zu Stefling kam, liegt am Fluss Regen. Am 1. Juli 1971 wurde Hof am Regen mit der Gemeinde Stefling in die Stadt Nittenau eingegliedert.[3]
Baudenkmäler
Persönlichkeiten (in Hof am Regen geboren)
- Karl Hoffmann, Indogermanist
Literatur
- Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern. 1: Bezirksamt Roding. Bearbeitet von Georg Hager, 1905. online auf commons, Nachdruck ISBN 3-486-50431-2, S. 54–60.
Weblinks
- Hof am Regen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 4. Januar 2023.
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 252 (Digitalisat).
- ↑ Gemarkung Hof a.Regen (Nittenau) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 21. September 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980, 1983, C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung München, ISBN 3-406-09669-7, Seite 559.