Hof Nippe
Hof Nippe Marktgemeinde Philippsthal
| |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 51′ N, 9° 57′ O |
| Höhe: | 228 m ü. NHN |
| Fläche: | 4,6 ha[1] |
| Einwohner: | 95 (1910)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 2.065 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 36269 |
| Vorwahl: | 06620 |
Die Gehöftgruppe Nippe ist eine Siedlung und ist Teil der Marktgemeinde Philippsthal (Werra) im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.
Geographie
Die Siedlung liegt zwischen den Ortschaften Heimboldshausen und Röhrigshof. Sie schlängelt sich entlang der Nipper Straße und direkt westlich von ihr fließt der Zellersbach. Hinter dem Bach verläuft die stillgelegte Hersfelder Kreisbahn.
Geschichte
Die Gehöftgruppe wird erstmals um das Jahr 1368 in einer Urkunde des Klosters Kreuzberg als „Nippen“ erwähnt. Rund 270 Jahre später vermerkt das Hessische Mannschaftsregister, dass der einzige Hof, welcher sich in der Nippe befindet, wüst liegt.
1773 wird die Nipper Mühle erstmals als Papiermühle erwähnt. 1798 wurde sie von Landgraf Wilhelm von Hessen-Philippsthal an den Papiermacher Friedrich Urlau verkauft.
1814 stellen die Fabrikanten Urlau, Wiskemann und Genossen einen Antrag auf Betreibung einer Baumwollspinnerei in der Nippe. 1871 wurde die Siedlung der Gemeinde Röhrigshof zugeschlagen, so dass Nippe seither keine eigenständige Ortschaft mehr ist.
Infrastruktur
An der Nipper Straße gibt es eine Bushaltestelle. Weiter südlich der Nippe befindet sich außerdem noch der von K+S betriebene Schacht Hera.